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Drei Fragen an die Bürgermeisterin : Kaum Investitionen

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Cornelia Wiedow: Finanzausgleichsgesetz auf den Prüfstand

svz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 14:29 Uhr

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus, warum finden Sie ihr Dorf besonders lebenswert?
Ich bin glücklich, in einer typisch dörflichen Idylle und Gemeinschaft mit meiner Familie zu leben. Durch die Feuerwehr Zierzow, den Dorf- und Kulturverein e.V. Zierzow und die Gemeindevertretung, die jeweils verschiedenste Veranstaltungen im Jahr abwechselnd durchführen, gibt es zu jeder Jahreszeit erlebnisreiche kulturelle Veranstaltungen für alle Altersgruppen in Zierzow und seinem Ortsteil Kolbow. All diese Menschen mühen und beteiligen sich ehrenamtlich für unsere Dorfgemeinschaft, obwohl im Gegensatz dazu die Mittel für soziale und freiwillige Leistungen von Jahr zu Jahr drastischer gekürzt werden müssen. Die Gemeinde hat die Zeit der Investitionen beenden müssen und kann aufgrund der stetig wachsenden finanziellen Verpflichtungen gegenüber Amt, Landkreis und Land - letzteres besonders - nur noch sehr wenig in die Gemeinde investieren. Es ist an der Zeit, das Kommunale Abgabengesetz und das Finanzausgleichsgesetz auf den Prüfstand zu heben.

Wo sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?
Ich wünsche mir eine Entspannung der finanziellen Lage, den Erhalt der Eigenständigkeit unserer kleinen Gemeinden durch Wachstum im gewerblichen Bereich und durch Zuwachs der Bevölkerung. Dafür bieten meine Gemeindevertretung und ich allen Interessierten eine gute Zusammenarbeit und Unterstützung an.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?
Ich wünsche mir eine enge Zusammenarbeit mit den Städten, aber auch mit den Dörfern. Die Wirtschaftsförderung sollte nicht vorrangig nur in den Städten und ihren Gewerbegebieten zu spüren sein

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