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20. November 2017 | 20:20 Uhr

Splitter : Kaspelwerder: Idylle inmitten der Stadt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 21.Apr.2016 | 13:15 Uhr

Noch ist es ruhig und beschaulich auf dem Gelände der Freizeitanlage Kaspelwerder. „Im Sommer sieht das hier dann aber ganz anders aus“, versichert Marion Dahlmann. Seit 40 Jahren betreibt die Schwerinerin das Ausflugsziel am Ostorfer See, das zwischen Mai und September die Pforten für Einheimische und Touristen öffnet. Neben Wohnmobil-Stellplätzen und einem Volleyballfeld bietet Marion Dahlmann auch 15 Tretboote, drei Ruderboote und zwei Enten-Boote zum Verleih an. Die Zeit bis zum offiziellen Saisonstart am 1. Mai nutzt die 67-Jährige nun für letzte Saison-Vorbereitungen. „Ein paar Malerarbeiten stehen noch aus und auch die Boote müssen gesäubert und zu Wasser gelassen werden“, sagt sie. Kurzzeitig öffnet sie aber schon am Sonntag die Pforten, wenn um 19.30 Uhr das traditionelle Osterfeuer auf der Freizeitanlage angezündet wird.

 

Flugplatz mit langer Geschichte

Der Flugplatz in Görries hat eine lange Geschichte. Im Jahr 1912 legte die Mecklenburgische Landes-Sport und Flugplatz-Gesellschaft den Flugplatz an, der am 22. Juni 1913 offiziell eingeweiht wurde. Bereits Ende 1913 übernahm der niederländische Flugzeugkonstrukteur Anthony Fokker das Gelände und gründete dort neben seiner Flugschule auch die Fokker-Flugzeugwerke. Im Ersten Weltkrieg baute der Niederländer in Schwerin rund 2000 Flugzeuge. Nach dem Krieg wurde es zunächst ruhig in Görries. In den 1930er-Jahren übernahm die Luftwaffe den Flugplatz und baute ihn aus. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es keine fliegerische Nutzung mehr. Inzwischen werden Teile des Areals als Gewerbegebiet genutzt. Die erhaltenen, historischen Gebäude werden von der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH im Internet als Filmkulisse angeboten.

 

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