Kälterekorde im Nordosten

von
30. November 2010, 07:22 Uhr

Die kältesten Temperaturen, der meiste Schnee, der früheste Wintereinbruch - die Experten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) haben Statistik über die Winter im Nordosten geführt. Demnach liegt der Kälterekord bei minus 28,2 Grad, gemessen am 15. Februar 1956 in Ueckermünde (Landkreis Uecker-Randow).

Bitterkalt war auch der Winter 1912: minus 27 Grad in Schwerin. In Teterow (Kreis Güstrow) wurden am 10. Januar 1985 minus 25,4 Grad gemessen.

Besonders viel Schnee fiel laut DWD im letzten Winter in Mecklenburg-Vorpommern: 78 Zentimeter wurden am 3. Februar dieses Jahres in Groß Lüsewitz (Landkreis Bad Doberan) gemessen. In Barth (Kreis Nordvorpommern) waren es 67 Zentimeter - zwei Zentimeter mehr als im Schneekatastrophen-Winter 1978/79.

Den bislang frühesten Wintereinbruch mit Schnee gab es nach Angaben des DWD am 23. Oktober 1908 mit vier Zentimetern in Schwerin. Am 26. Oktober 1997 wurden die Bewohner von Neubrandenburg und Laage (Landkreis Güstrow) von der weißen Pracht auf den Straßen überrascht. Am 2. November lag bereits Schnee in Arkona und Putbus (Rügen) sowie in Boltenhagen (Nordwestmecklenburg), Schwerin, Rostock und Marnitz (Parchim). Im vergangenen Jahr fiel der Schnee bereits am 11. November - allein 10 Zentimeter wurden in Goldberg (Parchim) gemessen. Der Rest des Monats verlief jedoch relativ mild.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen