zur Navigation springen

Splitter : Junger Verein füllt Dorfchroniken mit alten und neuen Geschichten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 13.Apr.2016 | 08:50 Uhr

Die Mitstreiter vom Heimatverein Goldenstädt-Jamel halten die Geschichte dieser beiden Lewitzdörfer in deren Chroniken fest und sorgen zugleich dafür, dass neue Seiten beschrieben werden. Derzeit sind es 29 Mitglieder , berichtet Vereinsvorsitzende Renate Tardel.

Der Verein ist relativ jung, er wurde erst 2002 aus der Taufe gehoben. „Eigentlich wollten wir einen Dachverband schaffen, der anderen Vereinen und Initiativen bürokratische Arbeiten abnimmt sowie die Aktivitäten in der damals noch eigenständigen Gemeinde Goldenstädt koordiniert“, erinnert sich Vorstandsmitglied Nico Adam. Das ist so nicht aufgegangen. Aber zu tun fanden die Vereinsmitglieder dennoch schnell genug. 2007 wurde Jamel 600 Jahre alt. Das von vielen Helfern zusammengetragene Material fasste Anna Christine Karsten in einer Chronik zusammen. 2010 stand dann 725 Jahre Goldenstädt an. Bei der Dorfchronik übernahm Katrin Mönch die Federführung. Sie ist ebenfalls Vorstandsmitglied und darum auch bemüht, beide Chroniken zu aktualisieren.

Darüber hinaus wurde der Heimatverein Goldenstädt-Jamel schnell zum Gastgeber für viele Gemeinschaftsaktionen: Frauentagsfeier, Erntefest, Tannenbaum-Aufstellen zählen dazu. „Und demnächst wieder das Maibaum-Aufstellen“, verrät Vereinschefin Renate Tardel. Das machten die Goldenstädter zuerst „nur“ für sich. Dann kamen die Jameler hinzu, verbunden mit einem alljährlichen Ortswechsel. Und neuerdings klinken sich die Mirower ein.

Dieses Mal ist Goldenstädt wieder an der Reihe. Am 30. April wird die Birke geschlagen und von Kindern geschmückt. Am 1. Mai um 10 Uhr wird der Baum auf dem Platz vor der Dorfkirche aufgestellt.

 

Internetseite erhält gerade Frischekur

Der Jahresplan für das Dorfleben in den vier Banzkower Ortsteilen lässt sich nicht auf einen Zettel drucken: Überall sind Vereine und Dorfgemeinschaften von sich aus aktiv. Gebündelt wird das einmal im Jahr am Vereinsstammtisch. Nachzulesen ist alles auf der Internetseite von Banzkow. Diese wird gerade von Karl-Georg Haustein überarbeitet. Ende April geht sie unter www.gemeinde-banzkow.de in neuem Qutfit an den Start. Darüber hinaus erscheint jeden Monat der Lewitzkurier, das Informationsblatt der Gemeinde soll künftig auf der Internetseite zu finden sein.

 

Bäume für Babys aus Jamel bilden Nachwuchsallee

Die Eheleute Kerstin und Gerd Weiberg aus Jamel habe ein besonders nachhaltiges Projekt ins Leben gerufen: Für jedes Neugeborene wird am Dorfrand ein Baum gepflanzt, den Weibergs kaufen und dem Kind widmen: Diese Nachwuchsallee besteht aus Baumhasel für Jungs und Zierbirnen für Mädchen. Bei der Premiere im vorigen Herbst wurden zwei Baumhasel gepflanzt. Ein solcher Baum kommt dieses Jahr hinzu. Das steht fest, denn ein Junge wurde 2016 schon geboren. Und es werden noch mehr Kinder und Bäume: Zwei weitere Frauen aus dem Dorf erwarten Nachwuchs.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen