Jacksons Ex-Frau verkauft Sorgerecht

Die Kinder von Michael Jackson sollen bei der Großmutter bleiben.
Die Kinder von Michael Jackson sollen bei der Großmutter bleiben.

Der Streit um die Kinder von Michael Jackson steht offenbar vor dem Abschluss. Nach Medienberichten hat die Ex-Frau des Popstars, Debbie Rowe, ihre Rechte für vier Millionen Dollar an die Großmutter abgetreten.

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14. Juli 2009, 10:45 Uhr

Los Angeles (dpa) - Das Tauziehen um die Kinder von Michael Jackson scheint beendet. Die «New York Post» berichtete am Dienstag unter Hinweis auf einen Vertrauten der Familie, dass Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe ihre Rechte an den beiden älteren Kindern Prince und Paris für rund vier Millionen Dollar, umgerechnet 2,9 Millionen Euro, an die Großmutter verkauft habe. Damit könnten alle drei Kinder wie bisher bei der Oma Katherine Jackson bleiben. Die Regelung muss noch gerichtlich abgesegnet werden.

Genauere Ergebnisse zur Todesursache des «King of Pop» werden für Ende dieser oder Anfang der kommenden Woche erwartet. Gerichtsmediziner Ed Winter sagte dem US-Sender KTLA, einige Resultate der Blut- und Gewebeproben stünden zwar bereits fest, es würden aber keine Einzelbefunde herausgegeben. «Wir werden warten, bis alle Ergebnisse vorliegen und sie dann veröffentlichen», kündigte Winter an.

Neue Jackson-Biografie sorgt für Schlagzeilen

Jackson war am 25. Juni unerwartet mit 50 Jahren an Herzversagen gestorben. Die Polizei von Los Angeles schließt nach den Worten ihres Chefs Bill Bratton auch ein Verbrechen nicht aus. Jacksons Schwester La Toya hatte den Verdacht geäußert, der Popstar sei wegen seines Geldes ermordet worden.

In den USA sorgt derweil eine neue Biografie über den legendären Sänger für Schlagzeilen. In dem umstrittenen Buch «Unmasked: The Final Years of Michael Jackson» (etwa: Ohne Maske: Die letzten Jahre von Michael Jackson) behauptet der kanadische Promi-Journalist Ian Halperin, der «King of Pop» sei schwul gewesen.

Der "King of Pop" dominiert die Charts

Auf fast 300 Seiten schildert der Autor zudem die mutmaßliche Medikamentensucht des Stars, seine angeblichen Verbindungen zur Scientology-Organisation und seinen offenbar zunehmend schlechten Gesundheitszustand. Jackson sei nicht mehr annähernd in der Lage gewesen, die 50 geplanten Comeback-Konzerte in London zu absolvieren. «Da ging es einfach um zu viel Geld», zitiert der Autor einen Vertrauten.

Halperin, der schon mehrfach wegen unautorisierter Biografien in die Kritik geraten war, hatte vor einem halben Jahr für Aufsehen gesorgt, als er von einer schweren Lungenkrankheit Jacksons berichtete. Medien warfen ihm damals vor, er wolle mit den Behauptungen lediglich den Verkauf seines bereits damals geplanten Buches fördern.

In den deutschen Album-Charts sorgt der «King of Pop» weiter für außergewöhnliche Rekorde - verglichen mit der Vorwoche nahm das Jackson-Fieber sogar noch zu: Seine LPs belegen nicht nur die ersten sechs Plätze, sondern auch noch Rang acht und neun. Dazwischen rutschten mit Platz sieben lediglich die 80er-Helden a-ha mit «A Foot Of The Mountain». Insgesamt landeten 14 Jackson-Alben in der Rangliste, teilte das Marktforschungsunternehmen Media Control am Dienstag in Baden-Baden mit.

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