Archiv : Infografiken April 2017

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03. April 2017, 10:20 Uhr

INFOGRAFIK 28. April


Zum 1. Mai sind in Städten wie Hamburg und Berlin wieder Demonstrationen und Kundgebungen geplant. Der Großteil der Deutschen geht jedoch nur selten oder nie demonstrieren und hat auch kein Interesse daran. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Ipsos in Zusammenarbeit mit Statista. 

Lediglich 11,3 Prozent der Männer und 9,5 Prozent der Frauen ab 16 Jahren sind demnach in den vergangenen fünf Jahren zu Protestaktionen auf die Straße gegangen. Rund 38 Prozent der Bundesbürger könnten sich zumindest vorstellen, in Zukunft an einer Demonstration teilzunehmen. Doch für mehr als die Hälfte der Frauen (52,7 Prozent) und jeden zweiten Mann (51 Prozent) käme diese Form der politischen Meinungsäußerung gar nicht in Frage. 

Die letzten großen Protestaktionen, die in Deutschland viele Menschen auf die Straßen brachten, waren unter anderem TTIP, CETA und Stuttgart 21. Auch zum G20-Gipfel am 07. und 08. Juli in Hamburg werden Demonstrationen erwartet.

Infografik: Demonstrieren? Nein danke | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 28. April


IBM ist ein Pionier in Sachen Home Office. Bereits seit 1980 ermöglicht das IT-Unternehmen Mitarbeitern, von zuhause aus zu arbeiten. Entsprechend viel Beachtung fand die Nachricht, dass IBM 2.600 Marketingleute zurück in die Firmen-Büros beordert. Einem „Quartz“-Bericht zufolge hat es außerdem auch in weiteren Abteilungen Umstrukturierungen zu Lasten des örtlich flexiblen Arbeitens gegeben.

In Deutschland dagegen ist der Home Office gerade erst im Kommen, wie Daten zeigen, die Statista in einer Infografik zusammengestellt hat. So erwarten 43 Prozent der für eine Bitkom-Studie befragten Unternehmen, dass der Anteil der Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten, in den kommenden fünf bis zehn Jahren steigen wird. Aus der gleichen Studie geht hervor, dass 30 Prozent der Unternehmen bereits jetzt auf Home Office setzen. Bei den Arbeitnehmern ist das Konzept ebenfalls gefragt. 35 Prozent sagen, sie würden für mehr Flexibilität und Home Office ihrer derzeitigen Stelle den Rücken kehren.

IBM-Marketing-Chefin Michelle Peluso begründet die Abkehr vom Zuhause-Arbeiten übrigens damit, dass nur Schulter an Schulter echte Kreativität und Inspiration entstehen könnten. Dieser Verdacht ist auch hierzulande verbreitet. 46 Prozent der Unternehmen, die bislang keine Home Office-Mitarbeiter beschäftigen, befürchten, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinken würde.

Infografik: Home Office in Deutschland | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 27. April


China wird den USA im Digitalgeschäft schon bald den Rang ablaufen. Das zeigen Daten aus dem „Digital Economy Compass“ von Statista. Die Studie untersucht schwerpunktartig die weltweite Wettbewerbsentwicklung im Plattformgeschäft von (unter anderem) eCommerce, eTravel und Digital Media. Nach Berechnungen der Analysten von Statista ist das Volumen des digitalen Marktes im Reich der Mitte schon 2018 größer als das des US-Marktes. Damit steigt China zur größten digitalen Ökonomie auf. Der „Digital Economy Compass“ zeigt die Zahlen und Faktoren hinter dieser Entwicklung und bietet darüber hinaus eine umfassende Gesamtübersicht über das Plattformgeschäft in den zentralen Märkten USA, China und Europa. Die vollständige Studie steht hier zum Download bereit.

Infografik: China schon bald größter digitaler Markt | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 27. April


Am Girls und Boys Day, einem bundesweiten Zukunftstag, bekommen Jungen und Mädchen ab der fünften Klasse die Möglichkeit in Berufe zu schnuppern. Der Aktionstag findet einmal im Jahr statt, Ziel ist eine Berufswahl fernab von Geschlechterklischees. So soll der Anteil der Frauen in so genannten „Männerberufen“ erhöht und das Interesse von Jungen an Berufen, in denen überwiegend Frauen arbeiten, geweckt werden. 

Wie die Grafik von Statista zeigt,gibt es bei der Studiumswahl noch immer deutliche Unterschiede bei den Geschlechtern. Zwar liegt bei Männern und Frauen Betriebswirtschaftslehre auf dem ersten Platz, danach dominieren bei den Männern aber technische und naturwissenschaftliche Fächer wie Maschinenbau und Informatik. Bei den Frauen sind es unter anderem Germanistik und Erziehungswissenschaften, aber auch Rechtswissenschaften und Allgemeinmedizin. Informatik schafft es mit rund 17.800 weiblichen Studierenden noch auf Platz 17 der 20 am stärksten besetzten Studiengänge.

Infografik: Die beliebtesten Studiengänge in Deutschland | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 26. April


Der weltweite Umsatz der Musikindustrie ist laut International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) im vergangenen Jahr um 5,9 Prozent auf 15,7 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dies ist das größte Wachstum seit dem Beginn der Marktbeobachtung durch den Verband. Das Wachstum der Branche wird vor allem vom Digitalgeschäft vorangetrieben, das erstmals für 50 Prozent der Einnahmen verantwortlich ist. Vor allem Streaming-Angebote sorgen mit einem Umsatzplus von 60 Prozent für sprudelnde Einnahmen. "Es besteht kein Zweifel daran, dass Streaming die große treibende Kraft hinter dem Wachstum ist" so IFPI-Chefin Frances Moore im Global Music Report 2017.

Infografik: Digital zahlt sich für Musikindustrie aus | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 26. April


Das vergangene Jahr 2016 war ein schwieriges Jahr für die Pressefreiheit. Die Repressalien nach dem Putschversuch in der Türkei, das umstrittene Mediengesetz in Polen und die Gefahren für Journalisten in Krisenregionen haben die Lage in vielen Ländern verschlechtert. 

Die Statista-Grafik zeigt die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit von der Organisation Reporter ohne Grenzen. Das Ranking wurde am 26. April 2017 veröffentlicht, bezieht sich jedoch noch auf die Situation im Jahr 2016. Die besten Arbeitsbedingungen haben Journalisten demnach in den skandinavischen Ländern, allen voran Norwegen. Deutschland steht unverändert auf Platz 16 des Rankings. Deutlich verschlechtert hat sich die Pressefreiheit dagegen in Polen, das um 7 Plätze im Ranking auf Platz 54 abrutschte. Die Türkei verschlechterte sich ebenfalls um 4 Ränge und steht nun auf Platz 155 von 180 betrachteten Ländern. 

Beim Ranking der Pressefreiheit wird unter anderem die Unabhängigkeit der journalistischen Arbeit vor Ort bewertet. Auch gewaltsames Vorgehen gegen Medienschaffende sowie ungerechtfertigte Haftstrafen von Reportern zählen in das Ranking mit rein.

Infografik: Ranking der Pressefreiheit 2017 | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 25. April


"Snapchat ist ein reines Teenager-Medium und wird es auch bleiben", glauben die Analysten von Universal McCann. Obwohl die Foto- und Messaging-App die Schlagzeilen beherrscht, beschränkt sich die Nutzer/innenschaft in Deutschland vor allem auf die 16- bis 29-Jährigen. Und selbst in dieser Altersgruppe ist Snapchat nicht die Nummer eins. Instagram erreicht hierzulande in allen relevanten Altersgruppen mehr Nutzer. Und da Facebooks Foto-Sharing-App mittlerweile wesentliche Funktionalitäten (Stories, ortsbasierte "Geosticker") des Konkurrenten kopiert hat, dürfte der Anreiz für Instagram-Nutzer, parallel auch einen noch Snapchat-Account zu betreiben, eher gering sein. Für die neunte Ausgabe der Wave-Studie wurden über 52.000 Menschen in 78 Ländern weltweit befragt, davon 1.003 in Deutschland.

Infografik: Reichweite: Instagram schlägt Snapchat | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 25. April


Heute stehen in drei Bundesländern die schriftlichen Abiturprüfungen an: Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen werden die entscheidenden Abschlussklausuren schreiben. 

Seit einigen Jahren werden die Durchschnittsnoten in Deutschland immer besser. Im Jahr 2015 schwankte die durchschnittliche Abiturnote zwischen 2,6 in Niedersachsen (schlechtester Wert) und 2,2 in Thüringen (bester Wert), wie die Grafik von Statista zeigt. 

Die Abiturdurchschnittsnote wird regelmäßig von der Kultusministerkonferenz veröffentlicht. Sie beinhaltet sowohl die Abschlussnoten von Gymnasien als auch von Integrierten Gesamtschulen, Fachgymnasien, Fachoberschulen und Berufsschulen in Deutschland. Da Schulbildung in Deutschland Ländersache ist, wird immer wieder die schlechte Vergleichbarkeit der Ergebnisse zwischen den Bundesländern kritisiert.

Infografik: Guter Durchschnitt | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 25. April


In Berlin trifft Angela Merkel heute auf Ivanka Trump und die niederländische Königin Maxima, beim zweitägigen Women-20-Gipfel (W20). Der Dialog, der Teil des G20-Gipfels ist, will die wirtschaftliche Stärkung von Frauen vorantreiben, zum Beispiel durch die Förderung von Frauen als Unternehmerinnen. 

In Deutschland gründen noch immer deutlich mehr Männer als Frauen Startups, wie die Statista-Grafik zeigt. Laut dem Deutschen Startup Monitor 2016 des Wirtschaftsprüfers KPMG ist der Anteil der weiblichen Unternehmensgründerinnen in den vergangenen Jahren zwar stetig gestiegen. Doch noch immer sind mit 86,1 Prozent der größte Anteil der Startup-Gründer männlich und nur 13,9 Prozent weiblich. 

Der W20-Gipfel wird vom Deutschen Frauenrat und dem Verband deutscher Unternehmerinnen ausgerichtet. Im Juli treffen sich dann in Hamburg die Vertreter der G20, darunter auch der US-Präsident Donald Trump.

Infografik: Nur wenige Frauen gründen Unternehmen | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 24. April


Industrie 4.0 ist das große Thema der Hannover Messe, die heute ihre Tore für das Publikum geöffnet hat. Darunter fallen zum Beispiel smarte Fertigungsanlagen, die mit Werkteilen Informationen austauschen und bei Bedarf selbstständig einen Techniker um Hilfe bitten. Dass die Produktion weltweit smarter wird, zeigt auch eine Prognose der International Federation of Robotics (IFR) aus dem September 2016. Demnach wird der Absatz von Mehrzweck-Industrierobotern bis 2019 auf über 400.000 Einheiten steigen. Davon werden 69 Prozent in asiatischen Ländern zum Einsatz kommen. In Europa treibt besonders Deutschland die Automatisierung voran. Für das vergangene Jahr schätzen die IFR-Analysten die Zahl der neuen Mehrzweck-Industrieroboter auf 21.000 - 2019 sollen es 25.000 werden.

Infografik: Asien treibt die Automatisierung voran | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 24. April


In der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich haben sich am Sonntag der europafreundliche Emmanuel Macron (parteilos) und die EU-feindliche Marine Le Pen (Front National) durchgesetzt. In aktuellen Hochrechnungen kommt Macron mit 23,9 Prozent auf den größten Anteil der Stimmen, Le Pen folgt knapp mit 21.4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 76 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt. 

Für die den Zusammenhalt der Europäischen Union wird der zweite Wahlgang am 7. Mai zu einer Schicksalswahl: Dann werden die beiden Kandidaten in einer Stichwahl gegeneinander antreten und die Weichen für die Zukunft Frankreichs und der EU gestellt.

Infografik: So hat Frankreich gewählt | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 21. April


Was nervt die Deutschen im Internet? Dieser Frage ist YouGov in einer aktuellen Erhebung nachgegangen. Demnach empfinden 69 Prozent der Befragten aufdringliche Werbung als besonders störend. Als Ähnlich enervierend werden Pop-Ups (Werbung, Hinweise auf Seitenaktualisierungen) wahrgenommen. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) ärgert sich über automatisch abgespielte Videos mit Ton. Auch bei datenschutzrelevanten Themen reagieren viele Deutsche empfindlich. Nachverfolgung des Surfverhaltens, personalisierte Werbung oder unverschlüsselte Seiten nervt Viele beim Surfen. Über Bezahlsperren (Paid Content) scheint sich dagegen kaum noch jemand ernsthaft aufzuregen.

Infografik: Das nervt im Netz | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 21. April


Wie steht es um die Pressefreiheit in Europa, wie frei können Journalisten arbeiten, welchen Widrigkeiten sind sie ausgesetzt? Eine aktuelle Umfrage des Europarates unter 940 Journalisten aus den 46 Mitgliedsländern und Weißrussland zeigt, dass Journalisten zunehmend unter Druck stehen. Demnach sind zweidrittel der Befragten während ihrer Arbeit in den letzten drei Jahren Opfer psychischer Gewalt geworden, gut die Hälfte berichtet von Cybermobbing. Viele haben außerdem Einschüchterungen durch Politik oder Interessengruppen erlebt, wie die Grafik von Statista zeigt.

Infografik: Journalisten unter Druck | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 20. April


Seit 30 Jahren sind die "Simpsons" mittlerweile auf Sendung, erstmals war die gelbe Familie 1987 in "The Tracey Ullman Show" zu sehen. Als eigenständige Serie unterhalten Homer, Marge, Bart Lisa und Maggie das TV-Publikum seit 1989. Seitdem wurden 28 Staffeln der Serie gesendet. Wer alle 615 Folgen am Stücke sehen will, muss dafür rund 226 Stunden einplanen. Auf mehr Sendezeit kommt nur eine Zeichentrickserie: Alle Pokémon-Folgen zusammengenommen bringen es auf eine Länge von 401 Stunden. Aber vielleicht schaffen es die Simpsons ja noch in ähnliche Dimensionen vorzustoßen. Die Produktion von zwei weiteren Staffeln wurde im November 2016 angekündigt.

Infografik: Simpsons kommen auf 226 Stunden Sendezeit | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista  

INFOGRAFIK 20. April


Von 14 Prozent im Herbst 2016 auf unter zehn im Frühjahr 2017: Die Umfragewerte der AfD haben sich laut Daten von Emnid (Daten bei wahlrecht.de) verschlechtert. Die AfD startete 2013 als Anti-Euro-Partei. Während der Hochphase der Flüchtlingskrise wurde sie zum politischen Auffangbecken für all jene, die Angst vor „Überfremdung“ hatten und den „Gutmenschen“ den Kampf ansagten. Im April 2017 ist sie eine Partei, die sich um die eigene Ausrichtung streitet und mit inneren Unstimmigkeiten mehr zu tun hat als mit politischer Arbeit und Themensetzung. 

Frauke Petry, Parteisprecherin und für viele das Gesicht der AfD hat nun bekannt gegeben, nicht für die Partei in den Bundestagswahlkampf ziehen zu wollen – weder als alleinige Spitzenkandidatin noch als Teil eines Spitzenteams. Vorausgegangen war ein Ringen um die Positionierung der AfD. Petrys verfolgte zuletzt den Plan, die Partei regierungsfähig zu machen – mit Abgrenzung nach rechts und dem Eintreten für demokratische Werte. Gründungsmitglied Bernd Lucke war an ähnlicher Stelle 2013 gescheitert und musste damals der rechten Strömung rund um Frauke Petry das Feld überlassen, wie die Grafik von Statista zeigt. 

An diesem Samstag findet nun in Köln der sechste AfD-Parteitag statt, bei dem es nach den neuesten Entwicklungen wohl in erster Linie um Personalfragen gehen dürfte.

Infografik: Wohin geht es für die AfD? | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 19. April


Facebook setzt künftig auf Augmented und Virtual Reality. Wie Techcrunch berichtet, kündigte Mark Zuckerberg bei der Eröffnung der Entwicklerkonferenz f8 entsprechende Neuerungen aDass das größte Soziale Netzwerk der Welt sein Angebot in diese Richtung weiterentwickelt scheint folgerichtig zu sein. Analysten sagen der technisch aufgepeppten Realität eine rosige Zukunft voraus. IDC rechnet beispielsweise damit, dass der Augmented Reality bis 2021 ein Umsatzvolumen von rund 49 Milliarden US-Dollar erreichen wird, weitere 19 Milliarden US-Dollar sollen Anwendungen und Geräte aus dem Bereich Virtual Reality einspielen.

Infografik: Rosige Zukunft für erweiterte Realität | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 19. April


US-Präsident Donald Trump will sein Versprechen einlösen, mehr Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Dafür unterzeichnete er nun das Dekret mit dem Titel „Buy American, Hire American“, welches den angeblichen Missbrauch bei der Visa-Vergabe unterbinden und dafür sorgen soll, dass US-Firmen bei Regierungsaufträgen künftig bevorzugt werden. 

Speziell die Vergabe von H-1B-Visa, die sich besonders an hochqualifizierte Wissenschaftler, Ingenieure oder Programmierer richten, solle geprüft werden. Trump will, dass Arbeitsplätze zunächst amerikanischen Arbeitnehmern angeboten werden, bevor sie mit ausländischen Fachkräften besetzt werden. Welche Branchen bisher besonders von dem H-1B-Visum profitieren, zeigt die Statista-Grafik. Demnach werden besonders viele Arbeitgeberanträge im Tech-Sektor gestellt. Aber auch in Management und Consulting werben Arbeitgeber gerne Fachkräfte aus dem Ausland an, wie aus Daten der Webseite myvisajobs.comhervorgeht. 

Das H-1B-Visum ist gedacht für Arbeitnehmer, die für einen begrenzten Zeitraum in US-Unternehmen arbeiten möchten und über ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine vergleichbare Qualifikation verfügen. Es ist zunächst drei Jahre gültig und kann um drei weitere verlängert werden.

Infografik: Diese Branchen betrifft Trumps Dekret am meisten | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 18. April


Das Präsidialsystem des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan findet im Ausland mehr Anklang als bei den Menschen in der Türkei selbst. Von den rund 2,9 Millionen im Ausland lebenden registrierten Wahlberechtigten stimmten der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge insgesamt 59,2 Prozent mit Ja. In Der Türkei lag die Zustimmung bei 51,2 Prozent. 

Die Statista-Grafik zeigt die Wahlergebnisse in ausgewählten Ländern weltweit. Demnach stimmten in Belgien 75 Prozent der gut 72.000 registrierten Wähler für das Verfassungsreferendum. In Deutschland, wo mehr als eine halbe Million Menschen an der Abstimmung teilnahmen, lag der Anteil der Ja-Stimmen bei gut 63 Prozent. In Spanien stimmten lediglich 13 Prozent für die Verfassungsänderung. Allerdings waren hier auch nur knapp 1.300 Wähler registriert. Von den knapp 33.000 in den USA lebenden Türken stimmten 16 Prozent für Erdogans Präsidialsystem.

Infografik: So stimmten Türken weltweit ab | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 13. April


Frauen in Deutschland wünschen sich durchschnittlich drei Jahre nach der Geburt ihres Kindes wieder in Teilzeit zu arbeiten. Für eine Vollzeitstelle sollte das Kind sieben Jahre alt sein. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Dabei können sich jüngere Mütter den Einstieg etwas früher vorstellen, als ältere Mütter. Wie die Grafik von Statista zeigt, ist der perfekte Zeitpunkt für den Teilzeitberufseinstieg für Mütter von Kindern unter drei Jahren bereits wenn ihr Kind zwei Jahre und vier Monate alt ist. Bei Kindern, die zum Befragungszeitpunkt sechs Jahre und älter waren, nannten die Mütter als ideales Alter drei Jahre und elf Monate. Außerdem zeigt sich ein Unterschied zwischen Frauen in Ost- und Westdeutschland. Frauen in den neuen Bundesländern können sich schon etwas früher vorstellen, wieder erwerbstätig zu sein.

Für die Studie hat das IAB die Umfragedaten von knapp 6.500 Frauen zwischen 18 und 60 Jahren, sowohl mit als auch ohne Kind ausgewertet.

Infografik: Wann Mütter wieder arbeiten wollen | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 12. April


Gekocht, gebraten oder gefüllt: Zu Ostern werden wieder viele Eier verzehrt. Doch wie erkennt man beim Einkauf eigentlich, ob die Hühner artgerecht gehalten wurden? In der Europäischen Union (EU) gibt der sogenannte Erzeugercode Auskunft über die Art der Haltung. Dieser Buchstaben- und Zahlencode ist auf jedem Ei aufgestempelt.

Die Statista-Grafik zeigt, was der Aufdruck bedeutet: An erster Stelle steht immer eine Zahl, die verrät, wie die Hühner gehalten wurden. Legebatterien sind in Deutschland inzwischen verboten. Bei der Käfighaltung (3) haben die Hühner eine Sitzstange und Einstreu, trotzdem wird sie von Tierschützern kritisiert. Hennen in Bodenhaltung (2) haben etwas mehr Raum zum scharren. Wer Eier mit der Ziffer 1 und 0 kauft, kauft am ehesten Eier von glücklichen Hühnern. Sie werden in Freilandhaltung gehalten und bei der Ziffer 0 sogar mit Biofutter gefüttert.

An zweiter Stelle steht eine Ziffernfolge. Sie steht für das Herstellerland, im Beispiel also Deutschland (DE). Die Zahlen am Schluss geben noch Auskunft über das Bundesland, den Stall und den Betrieb. So lässt sich schon beim Einkaufen darauf achten, was für ein Produkt man erwirbt.

Infografik: Das bedeutet die Zahl auf dem Ei | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 12. April


Elias und Marie sind die beliebtesten Vornamen 2016. Das meldete die Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) am Mittwochmorgen in ihrer neu veröffentlichten Hitliste. Bei den Jungen wurde damit der ehemalige Favorit Maximilian auf den dritten Platz verdrängt. Auf Platz zwei steht der Name Alexander.

Weniger abwechslungsreich sind die ersten Plätze bei der Liste der Mädchennamen. Sowohl Marie als auch Maria, sowohl Sophie (Sofie) als auch Sophia (Sofia) tummeln sich ganz oben in der Liste. Doch ein Modename schaffte es unter die sonst eher klassischen Top 5: Der Vorname Emma gehörte 2016 ebenfalls zu den Spitzenreitern, wie die Statista-Grafik zeigt.

Die GfdS erstellt jährlich eine Hitliste der beliebtesten Babynamen. Sie berechnet sich aus dem jeweiligen Anteil der Namen an allen vergebenen weiblichen bzw. männlichen Vornamen.

Infografik: Die beliebtesten Vornamen 2016 | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 11. April


Im Gegensatz zu Weihnachten ist Ostern ein Fest der eher kleinen Geschenke. Statt teurer Präsente verschenken die meisten Deutschen nur eine Kleinigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschers YouGov.

In der repräsentativen Studie gab der Großteil der Befragten an, bei den Ausgaben für Ostergeschenke 2016 unter 100 Euro geblieben zu sein. 34 Prozent gaben zwischen 25 und 100 Euro für Ostergeschenke aus, 20 Prozent 15 bis unter 25 Euro, wie die Statista-Grafik zeigt. Sechs Prozent der Deutschen, die im vergangenen Jahr geplant hatten, etwas zu verschenken, haben am Ende gar kein Geld dafür ausgegeben. Ob sie stattdessen etwas Selbstgebasteltes überreicht haben, darüber macht die Studie allerdings keine Angaben.

Infografik: Ausgaben der Deutschen für Ostergeschenke | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 11. April


Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Hinrichtungen ist im vergangenen Jahr weltweit gesunken. Die schlechte Nachricht: Die Gesamtzahl der Todesurteile hat 2016 zugenommen, wie Amnesty International in einem aktuellen Bericht mitteilt. Noch immer werden jährlich viele Menschen zum Tode verurteilt, oft ohne fairen Prozess.

Die meisten Hinrichtungen wurden in China vollstreckt, wie die Grafik von Statista zeigt. Dort wurden laut Amnesty-Schätzung 2016 mehrere tausend Menschen exekutiert. Genaue Angaben sind nicht möglich, da China die Informationen zur Todesstrafe als Staatsgeheimnis unter Verschluss hält. An zweiter Stelle steht Iran mit mindestens 567 Hinrichtungen, gefolgt von Saudi-Arabien, dem Irak und Pakistan.

Die NGO Amnesty International setzt sich weltweit für eine Abschaffung der Todesstrafe ein, insbesondere auch für eine Abschaffung der Todesstrafe für Minderjährige.

Infografik: Länder mit den meisten Hinrichtungen | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 10. April


Die Deutschen bevorzugen digitale Sprachassistenten mit Frauenstimmen. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von Statista und Norstat hervor. Auch unter den weiblichen Befragten gibt es nur wenige, die sich für einen männlichen Assistenten aussprechen. Da trifft es sich gut, dass Siri und Co. ab Werk ohnehin weiblich sind. Dass die Hersteller damit richtig liegen, zeigt eine weitere Grafik, derzufolge die Kommunikation mit den virtuellen Helfern überwiegend als angenehm empfunden wird. Die Top 3-Einsatzgebiete für Sprachassistenten sind übrigens Informationen von Suchmaschinen abrufen, Terminerinnerungen und Wettervorhersagen.

Infografik: Männer wollen Frauenstimmen, Frauen auch | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 07. April


Heute ist Weltgesundheitstag. Die WHO nimmt dieses Datum zum Anlass, das Thema "Depression" in den Blickpunkt, zu rücken. In Deutschland wurden 2015 laut Angaben des Statistischen Bundesamtes allein 263.000 Menschen aufgrund einer Depression vollstationär behandelt. Damit hat sich die Zahl der Behandlungsfälle seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt.

Das Problem könnte aber noch deutlich größere Dimensionen haben, wie Umfragedaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat nahelegen. Demnach sagen elf Prozent der Befragten in Deutschland, dass sie unter einer chronischen Depression leiden. Lediglich in drei weiteren EU-Ländern finden sich ähnlich viele Betroffene. Bezogen auf alle Mitgliedstaaten liegt der Anteil bei rund sieben Prozent, wobei Frauen (8,8 Prozent) sich häufiger als Betroffene zu erkennen geben als Männer (5,3 Prozent). Neben dem Geschlecht scheint auch das Wohnumfeld einen Einfluss auf die Zahl der Erkrankten zu haben. So leben in Städten mehr chronisch Depressive als in kleineren Städten oder auf dem Land.

Zu den Symptomen einer Depression gehören laut WHO „Traurigkeit, Interesselosigkeit und Verlust an Genussfähigkeit, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen“. Betroffene Patienten werden sowohl mit Psychopharmaka als auch therapeutisch behandelt.

Infografik: Chronische Depressionen in Europa | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 07. April


Die USA haben in der Nacht zu Freitag Raketen auf Syrien abgeschossen. Damit reagierte Donald Trump auf den viel kritisierten Giftgaseinsatz von Assad. Die Vereinigten Staaten feuerten 59 Marschflugkörper des Typs Tomahawk auf eine Luftwaffenbasis der syrischen Armee ab. Russland kritisierte die militärische Operation scharf.

Der Bürgerkrieg in Syrien dauert bereits seit 2011 an. Seit Dezember 2014 führten die USA bisher 7.524 Luftangriffe gegen Syrien durch, wie die Grafik von Statista zeigt, und damit um ein Vielfaches mehr als seine Bündnispartner zusammen.

Offen bleibt nun, ob weitere Eingriffe der USA folgen werden. Trump wollte sich dazu bisher nicht äußern.

Infografik: Luftangriffe in Syrien | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 06. April


Mit legalem Glücksspiel wurden hierzulande 2015 rund 13 Milliarden Euro erwirtschaftet, weitere 1,5 Milliarden Euro an Bruttospielerträgen (Betrag um den die die getätigten Einsätze der Spieler deren Gewinne übersteigen) kamen auf dem Schwarzmarkt zusammen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Handelsblatt Research Institutes hervor. Neben den von lokalen Behörden lizensierten Anbietern, operieren auch solche mit Glücksspielkonzession aus einem anderen EU-Staat in Deutschland. Ihr Anteil an den legalen Bruttospielerträgen beläuft sich auf rund 22 Prozent. Allerdings wächst Glücksspiel besonders in diesem nicht regulierten Teil des Markts, der überwiegend aus Online-Angeboten besteht.

Infografik: Glücksspiel in Deutschland | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 05. April


53 Prozent der Deutschen nutzten laut Angaben von Eurostat im vergangenen Jahr Online-Banking. Das entspricht einem Plus von zwei Prozentpunkten gegenüber 2015. Damit liegt die Begeisterung der Deutschen für Bankgeschäfte im Internet zwar über dem EU-Durchschnitt, ist aber im Vergleich immer noch recht überschaubar. Spitzenreiter beim E-Banking sind die skandinavischen Länder wie beispielsweise Dänemark mit einer Nutzungsreichweite von 88 Prozent. Ähnlich populär ist Online-Banking in den Niederlanden (85 Prozent), aber auch Briten (64 Prozent) und Franzosen (59 Prozent) scheinen noch deutlich überzeugter als die Deutschen zu sein.

Infografik: 53% der Deutschen nutzen Online-Banking | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 05. April


McFit ist das beliebteste Fitnessstudio in Deutschland - rund 1,1 Millionen Sportfreunde sind hier Mitglied. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung von Deloitte, die der Wirtschaftsprüfer kurz vor dem Start der internationalen Fitness-Messe FIBO herausgegeben hat. Insgesamt sind in Deutschland rund 10,1 Millionen Menschen in Fitnesscentern angemeldet. Erstmals zählen Ketten insgesamt mehr Mitglieder als Einzelstudiobetreiber.

Mit einigem Abstand zum Platzhirsch McFit folgen die Unternehmen clever fit (514.800 Mitglieder), FitX (340.000 Mitglieder) und Fitness First, wie die Statista-Grafik zeigt.

Der Trend zu Fitness und einer gesundheitsbewussten Lebensweise ist in den letzten Jahren gewachsen, davon profitieren auch die Fitnessunternehmen. Die Messe FIBO ist vom 06. bis zum 09. April in Köln geöffnet.

Infografik: Top 10 Fitnessstudios in Deutschland | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 04. April


127 Menschen sind zwischen März 2014 und September 2016 beim Erstellen von Selfies tödlich verunglückt. Das geht aus einer Studie, die im November vergangenen Jahres unter dem klangvollen Titel "Me, Myself and My Killfie: Characterizing and Preventing Selfie Deaths" an der Cormell University veröffentlicht wurde, hervor. Demnach scheinen sich vor allem die Bewohner des indischen Subkontinents beim Anfertigen der digitalen Selbstportraits unzumutbaren Risiken auszusetzen. Allein in Indien ereigneten sich im betrachteten Zeitraum 76 selfiebezogene Todesfälle, weitere neun Menschen starben in Pakistan. Dagegen scheinen die Deutschen beim hantieren mit der Smartphone-Kamera deutlich vorsichtiger zu sein. Über eventuelle Selfie-Tote ist hierzulande bislang jedenfalls nichts bekannt geworden.

Infografik: Tod durch Selfie | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 03. April


Trotz Vertrauenskrise hat der ADAC seine Mitgliederzahl gesteigert und liegt nun bei einem Wert von 19,7 Millionen Mitgliedschaften – Rekord in der 114-jährigen Vereinsgeschichte. Allerdings, so berichtet die FAZ, reichen die entrichteten Mitgliederbeiträge nicht aus, um die Kosten der Pannenhilfe zu decken. Ergebnis ist ein Jahresfehlbetrag von 26 Millionen Euro. 

Wie die Grafik von Statista zeigt, zählte der Automobilclub im Jahr 2000 gut 14 Mio. Mitglieder. Die Zahl stieg bis zum Jahr 2013 kontinuierlich an und stagnierte dann, als im Jahr 2014 bekannt wurde, dass der ADACZahlen manipuliert hatte. Von dieser Krise scheint sich der Automobilclub nun erholt zu haben.

Infografik: ADAC mit Rekord-Mitgliederzahl | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
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