Drei Fragen an den Bürgermeister : In Schule investieren

Für Wilfried Zander war es ein ganz persönlicher Wunsch, dass diese Baracke als Gemeindezentrum saniert werden kann.
Wilfried Zander

Optimismus trotz angespannter Finanzlage

von
10. November 2015, 05:57 Uhr

Seit 2009 ist Wilfried Zander (61) Bürgermeister der Gemeinde Lüssow. Heute gibt er unumwunden zu, dass er sich das Amt leichter vorgestellt hatte. Die Gemeinde war tief in die roten Zahlen gerutscht. Sparsamkeit war und ist angesagt. Zander ist stolz, dass man inzwischen den Schuldenberg um eine Million Euro reduzieren konnte. Die Gemeinde habe jetzt wieder einen soliden Haushalt und ein wenig Geld zur Verfügung, um Dinge zu gestalten.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?

Zander: Unsere Gemeinde ist aufgeräumt und lebendig. Wir haben eine Kindertagesstätte und eine Grundschule, ein Gemeindehaus und ein Kultur-, Freizeit- und Sportzentrum. Und es gibt Nachfragen nach Baugrundstücken.

Was sind aktuelle Pläne in der Gemeinde?

Zuerst einmal sind es kleinere Sachen. Großes Ziel ist es die Sanierung der Schule fortzusetzen. Im hinteren Teil des Gebäudes ist noch viel zu tun. Die ersten Flüchtlinge sind in der Gemeinde untergebracht. Vielleicht brauchen wir künftig mehr Platz in der Schule.

Wo sehen Sie Ihre Gemeinden in zehn Jahren?

Denkbar sind größere Gemeindestrukturen. Optionen für uns sind Sarmstorf, Mistorf, Groß Schwiesow oder auch Güstrow. Wer dann den Hut auf hat, kann man heute noch nicht sagen. Es wird uns dadurch aber nicht schlechter ergehen.

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