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Drei Fragen an den Ortsvorsteher : In Gülitz-Reetz lässt es sich gut leben

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Thomas Breitlauch fungiert in der Amtsperiode als Bürgermeister für Gülitz-Reetz. Sein Stellvertreter ist Norbert Beckmann. Der „Prignitzer“ sprach mit dem Bürgermeister:
Was zeichnet Gülitz-Reetz aus?
Thomas Breitlauch: In den Orten ist viel passiert, zahlreiche Häuser wurden saniert, auch die öffentlichen Flächen sind ansehnlich, man kann dort gut leben. Die vier Orte haben zusammengefunden. Längst eint nicht mehr nur der Fasching die Menschen. Auch der Fußball hat sie enger zusammenrücken lassen.
Was sollte sich ein Besucher in Gülitz-Reetz unbedingt anschauen?
Natürlich die uralte Ulme in Gülitz. Der Baum ist inzwischen weit über die Prignitz hinaus bekannt und zieht Menschen aus ganz Deutschland an. Auch viele Ausländer waren schon im Ort und haben ihn staunend betrachtet. Sogar ein ganzer Bus voller japanischer Touristen hat am Naturdenkmal schon Station gemacht . Für sie hat der Bürgermeister dann sogar Kaffee gekocht.

Auch die benachbarte Gülitzer Kirche lohnt immer einen Besuch. 1875 im neugotischen Stil entstanden, ist sie mit ihrer imposanten Orgel eigentlich zu groß für den Ort. Doch damals glaubte man, mit dem Braunkohleabbau würde Gülitz einen großen wirtschaftlichen Aufschwung nehmen. Daraus wurde zwar nichts, aber eine Besichtigung der Kirche sollten sich Besucher nicht entgehen lassen.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?
Der größte Wunsch richtet sich schon lange an das Land. Die Ortsdurchfahrt der L 10 durch Reetz müsste dringend saniert werden, aber dazu ist derzeit nichts zu hören. Wenn dort ein Lkw fährt, wandern bei den Anwohnern in den Schränken die Gläser. Das verursacht viel Unmut. Die Kreisstraßen haben wir da deutlich besser im Griff.

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