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24. November 2017 | 18:05 Uhr

Splitter : Immer zur Stelle, wenn’s brenzlig wird

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

svz.de von
erstellt am 12.Apr.2016 | 10:35 Uhr

Bereits seit 1930 sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Göhlen nicht nur wenn ein Feuer lodert für die Gemeinde im Einsatz. Auch wenn es in anderer Hinsicht einmal brenzlig wird und ihre Hilfe benötigt wird, sind sie jederzeit zur Stelle. Unter der Leitung von Wehrführer Jens Bonifer, hat die Freiwillige Feuerwehr Göhlens derzeit 40 Mitglieder. Davon sind 23 aktiv und 17 Ehrenmitglieder. Neben technischen Hilfeleistungen und dem Löschen beziehungsweise Verhindern von Bränden, sind die 17 bis 84 Jahre alten Kameraden vor allem in der Gestaltung eines abwechslungsreichen Gemeindelebens aktiv. Ob für einen Fackelumzug, für eine Baumfällaktion oder ein Osterfeuer - die Freiwillige Feuerwehr ist ein Anlaufpunkt in der Gemeinde. Eine Jugendfeuerwehr hat die FFw Göhlen nicht. „Dafür reichen unsere finanziellen Mittel leider nicht aus“, erklärt der stellvertretende Wehrführer Wilhelm Schütt. „Aber wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu den Wehren aus den benachbarten Gemeinden“, fügt Jens Bonifer hinzu. Dort kann die Göhlener Jugend ausgebildet werden, um sich dann später für die eigene Gemeindewehr zu engagieren.

 

Die neueste Anschaffung des Jugendclubs – Rosi Möller (li.) freut sich über das Trampolin.
Die neueste Anschaffung des Jugendclubs – Rosi Möller (li.) freut sich über das Trampolin. Foto: J.Worch
 

Rosemarie Möller ist die gute Seele des Jugendclubs

„Mein Hobby ist mein Beruf geworden und mein Beruf mein Hobby“, sagt Rosemarie Möller, wenn sie über ihre Arbeit im Jugendclub Göhlen spricht. An ihren leuchtenden Augen und dem strahlenden Lächeln sieht man, dass es stimmt – die 61-Jährige geht in ihrer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen auf. Seit 13 Jahren ist Rosi Möller im Jugendclub tätig. An vier bis fünf Tagen in der Woche kümmert sie sich um die Göhlener Jugend. Ab sechs Jahren kommen die Kinder und Jugendlichen zu Rosi in den Jugendclub. Es ist ein Anlaufpunkt, ein Treffpunkt, wo man etwas mit Gleichaltrigen und Freunden unternehmen kann. Etwa zur Wende wurde der Göhlener Jugendclub bereits gegründet. Vor circa einem Jahr wurde er renoviert – alles in Eigenleistung. „Die Eltern und die Einwohner der Gemeinde machen so viel. Sie haben hier alles gemalert und renoviert. Unsere Einrichtung und alles was wir für die Kinder zur Unterhaltung haben, haben wir gespendet bekommen“, erzählt Rosi Möller. Ein Mal im Jahr gehen die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde auch sammeln, um von dem Geld neue Anschaffungen für den Jugendclub zu tätigen. Im letzten Jahr kamen dabei 1160 Euro zusammen. „Davon haben wir uns unter anderem das Trampolin gekauft“, erzählt Rosi Möller lächelnd mit einem Blick auf die springenden Kinder.

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