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22. November 2017 | 05:02 Uhr

Im- und Export 2012 rückläufig

vom

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2013 | 11:23 Uhr

WIESBADEN | Schrott-aussenhandel Die deutschen Ausfuhren von Abfall wie Schrott, Altpapier, Kunststoffe und Schlacken verringerten sich im Jahr 2012 gegenüber 2011 deutlich um 7,3 % auf 22,6 Millionen Tonnen. Die Einfuhren von Abfall sanken im gleichen Zeitraum um 6,1 % auf 16,3 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Wert des im Jahr 2012 gehandelten Abfalls sowohl bei den Einfuhren als auch bei den Ausfuhren bei 11,0 Milliarden Euro. Damit ging der Wert der Ausfuhren gegenüber dem Vorjahr um 4,6 % zurück, der Wert der Einfuhren sank um 4,1 %.

Von besonderer Bedeutung ist der Außenhandel mit Schrott von Metallen und Legierungen, der 2012 einen wertmäßigen Anteil von 84,2 % am gesamten Außenhandelsumsatz mit Abfall ausmachte. Der Wert der Schrottausfuhren lag bei 9,1 Milliarden Euro (-4,3 % gegenüber 2011) bei einem Gewicht von 11,3 Millionen Tonnen (-3,3 %), der Wert der Importe betrug 9,3 Milliarden Euro (-3,8 %) bei einem Gewicht von 7,1 Millionen Tonnen (-11,7 %).

Die mit Abstand wichtigsten Handelspartner für den deutschen Außenhandel mit Abfall waren im Jahr 2012 die EU-Mitgliedsstaaten. Dorthin wurden 17,4 Millionen Tonnen Abfall im Wert von 8,1 Milliarden Euro ausgeführt, während 13,8 Millionen Tonnen Abfall im Wert von 7,7 Milliarden Euro aus der EU nach Deutschland eingeführt wurden.

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