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22. November 2017 | 14:10 Uhr

Splitter : Im Herbst Hochbetrieb in der Mosterei

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 09:54 Uhr

Für Dr. Mirko Lunau ist die Hauptsaison gelaufen. Das Mosten ist abgeschlossen, Säfte sind noch im Hofladen zu haben. 2012 hatte Lunau, der mit seiner Familie von Oldenburg nach Ahrensboek gezogen war, hier seine Mosterei und Imkerei eröffnet. Der promovierte Biologe verarbeitet eigenes Obst, bietet aber auch Lohnmosterei an. Bis Anfang, Mitte November stapeln sich dann auf dem Hof die Kisten mit den Äpfeln, die mit modernster Technik zu Saft verarbeitet werden müssen.

Sein zweites Standbein ist die Imkerei. Der Ahrenboeker hält mehrere Bienenvölker. Doch ihm gehe es primär nicht um hohen Honigertrag, sondern darum, die Bienenvölker gesund zu erhalten. Der Imker hält sich an die strengen Auflagen des Demeter-Anbauverbandes, dem er angehört. Ein weiteres Standbein sind die Kurse über Bienenhaltung und zum Obstbaumschnitt.

Einen Namen macht sich Ahrensboek auch im Zusammenhang mit der Aktion „Kunst offen“ zu Pfingsten. Lunau stellt Hof und Laden zur Verfügung, damit Künstler aus der Region ihre Arbeiten präsentieren können. Der Zuspruch war jedes Mal enorm. Und schon heute steht fest, dass Familie Lunau Pfingsten 2016 wieder mit von der Partie sein will.

 

Beweisfoto aus dem Jahr 2008: Radfahrer tappen in die Blitzerfalle.  Repro: Bölsche
Beweisfoto aus dem Jahr 2008: Radfahrer tappen in die Blitzerfalle. Repro: Bölsche
 

Mit Schwung in die Brahlstorfer Blitzerfalle

Die Radiosender aus MV sorgen dafür, dass der Cambser Ortsteil Brahlstorf landesweit ein Begriff ist. Aber nur indirekt. Denn Kern der Sache ist der Blitzer an der B 104, der in Fahrtrichtung Schwerin steht. In diese Falle sind schon unzählige Autofahrer geraten. Trotz Warnung im Verkehrsfunk.

Schuld ist die Eiszeit: Denn Brahlstorf liegt idyllisch in einer Senke der hügeligen Endmoränenlandschaft. Und der Osthang ist besonders steil. Autofahrer, die aus Richtung Brüel kommen, nehmen auch ohne Tritt aufs Gaspedal Fahrt auf. Tempo 50 ist nur zu schaffen, wenn tüchtig gebremst wird. Und hinterm Ortseingangsschild lauert der landesweit bekannte Starenkasten. 2008 schaffte der es sogar bundesweit in die Medien. Die Kamera machte nämlich auch ein Foto von zwei Radfahrern, der Vordermann hatte stolze 65 km/h drauf. Er konnte aber nicht belangt werden, da das Kennzeichen fehlte...

 

Karnin als Wanderziel beliebt

Der kleine Ort im Warnowtal ist bekannt für seine eindrucksvolle Landschaft. Früher waren viele Kanufahrer auf der Warnow unterwegs. Das ist jetzt nicht mehr möglich, weil der Abschnitt für Wassersportler gesperrt ist – wegen des niedrigen Wasserstands im Sommer. Die Naturschutzstation Karnin, ein ehemaliges Bauernhaus, steht Fachgruppen der Naturschutzverbände, Vereinen, Schulklassen und Wanderern als Informations- und Schulungsobjekt offen. Im Haus gibt es mehr als 20 Übernachtungsmöglichkeiten sowie eine kleine Küche und einen Tagungsraum. Verwaltet wird die Naturschutzstation vom Tourismusverein Schweriner Seenland.

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