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14. Dezember 2017 | 01:49 Uhr

Splitter : Im Haus der Vereine kommt alles zusammen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Das neue Haus der Vereine auf dem Reit- und Sportplatz in Schwanheide, das im Januar eröffnet wurde, ist das „Herzstück“ der Gemeinde. Von hier aus organisieren die Mitglieder Feste und Veranstaltungen, hier tagen die Gemeindevertreter, und die Bürgermeisterin hat hier ein offenes Ohr für alle Bewohner.

Im Haus der Vereine haben der Reit- und Fahrverein, der Dorfklub, der Kirchenverein, die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem Förderverein, die Lützower Jäger, die Bierfreunde, die Seniorengruppe der Volkssolidarität und die Seniorensportgruppe ihr Domizil gefunden. Diese Vielfalt mache die Gemeinde aus, so Bürgermeisterin Stefanie Humpke. Sie alle bereichern das Gemeindeleben und bieten ein Angebot für Menschen aller Generationen.

Die Seniorengruppe trifft sich in den Räumlichkeiten in Schwanheide zweimal im Monat zu einem gemütlichen Nachmittag und Kartenspielen, wie Karin Tandler erzählt. Traditionell sei auch die Weihnachtsfeier der Gruppe und „wenn wir gebraucht werden, sind wir da“. Auch der Dorfclub, der sich 2010 gründete, ist zur Stelle, wenn die Gemeinde eine Veranstaltung oder ein Fest plant. Feste Termine seien hier das Maibaumaufstellen mit Tanz, das Sport- und Sommerfest und das Kinderfest sowie im Oktober die Veranstaltung „Feiern wie die Bayern“, so Ingrid Richter. Dabei legen die Frauen der Sportgruppe auch schon mal eine flotte Sohle aufs Parkett. „Wenn etwas los ist in der Gemeinde, dann ziehen alle Vereine an einem Strang“, so die Bürgermeisterin.

Das nächste große Projekt: Ein neuer MTW

Ganz oben auf dem Plan der Freiwilligen Feuerwehr steht in diesem Jahr noch ein neuer Mannschaftstransportwagen. „Das wird unser nächstes großes Projekt“, erzählt Jens Martens, stellvertretender Wehrführer und Vorsitzender des Fördervereins. Vor allem für die Fahrten zu den Wettkämpfen in der Region wäre ein neuer MTW von Vorteil. Denn da ist die Wehr aktiv im Land unterwegs, und das auch erfolgreich. Bei Amtsausscheid belegte die Mannschaft den ersten Platz und qualifizierte sich damit für den Kreisausscheid. „Mal gucken wie weit wir kommen.“ Die Gruppe schlitterte sogar schon knapp an der Qualifizierung zur deutschen Meisterschaft vorbei. Auch die Jugend ist erfolgreich unterwegs. Beim Landesvergleich hatten sie den 8. Platz belegt. Was fehlt,sei der Nachwuchs. Wir planen einmal im Jahr mit der Kita eine Veranstaltung“, so Andreas Siegelstrang. Dadurch hoffe man, neue Kinder dazuzugewinnen. Und auch über das Jahr verteilt präsentiert sich die Feuerwehr, wie beim Tannenbaumverbrennen, Osterfeuer und dem Frühjahrsputz.

Dieses Haus in Zweedorf ist das älteste Hallenhaus in MV.
Dieses Haus in Zweedorf ist das älteste Hallenhaus in MV. Foto: naho
 

Das älteste Hallenhaus MV’s steht in Zweedorf

In der Gemeinde Schwanheide, genauer gesagt in Zweedorf, steht das älteste nachgewiesene Hallenhaus aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. Der Kernbereich des alten Gebäudes stammt aus dem Jahr 1437, der Außenbereich wurde im Jahr 1608 gebaut. Hallenhäuser stammen aus dem 13.–15. Jahrhundert. Typisch für die Wohnstallhäuser der bäuerlichen Bevölkerung ist, dass sie in Fachwerkbauweise errichtet worden sind.

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Das Wappen

Die Gemeindevertretung entschied sich mit Beschluss vom 13.07.2010, künftig ein Wappen zu führen. Besonderheiten der Gemeinde werden im Wappen symbolisiert.

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