Im Güstrower Speedwaystadion rockt die Jugend wieder

Jan Lukas Stein, Johannes Wockenfuß, Jan-Hendrik Hertzsch und Benjamin Nitsch (v.l.) von „Vacuum“ freuen sich schon auf ihren Auftritt bei „Rockt die Jugend“ am 24.5. privat
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Jan Lukas Stein, Johannes Wockenfuß, Jan-Hendrik Hertzsch und Benjamin Nitsch (v.l.) von „Vacuum“ freuen sich schon auf ihren Auftritt bei „Rockt die Jugend“ am 24.5. privat

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21. Mai 2008, 10:59 Uhr

Güstrow - Am kommenden Samstag sind im Speedwaystadion Güstrow, wo sonst die Motoren der Maschinen dröhnen, wieder die Klänge von elektrisch verstärkten Gitarren und Trommelwirbel zu hören. Das Jugendfestival „Rockt die Jugend“ geht mit neuer Organisation in die sechste Runde. Zu den Bands, die die sechste Auflagen von „Rockt die Jugend“ zu einem Erfolg machen sollen, gehören unter anderem „Toaster“ aus Schwaan, die Metaller von „Core of Destruction“ aus Bützow, „Limit Break“ aus Rostock und die Lokalmatadoren „Jesters Court“, „NonPlusUltra“, „Triviality“ und „SchlagFertig“ aus der Barlachstadt. Noch unklar ist der Auftritt der Punkrock-Band „Sick Zerö“ aus der Hansestadt Rostock und der bekannten Güstrower Band „Elopilot“, früher bekannt als „Converse“: Den letzten freien Platz sicherten sich die Güstrower Jungs von „Vacuum“, eine Schülerband vom John-Brinckman-Gymnasium.

„NonPlusUltra“ aus Güstrow
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Seit etwa zwei Jahren machen Valentin Domann (Gesang/Gitarre), Maximilian Meier (Bass) und Fabian Schwitzing (Schlagzeug), zunächst unter dem Namen „Sinnlos“, gemeinsam Musik. Der bisher größte Erfolg war die Mitarbeit am „Freigeister“-Sampler des Güstrower Jugendklubs „Phönix“ und der Auftritt bei der damit verbundenen Releaseparty. Doch damit geben sich die drei Jungs vom John-Brinckman-Gymnasium natürlich noch lange nicht zufrieden. Während des kommenden Schuljahres wollen sie ihre erste eigene CD aufnehmen. Die deutschen Texte, die darauf zu hören sein werden, sind oft voller Ironie und Gesellschaftskritik, teilweise aber auch nur zur Unterhaltung. Außerdem befinden sie sich noch auf der Suche nach einem geeigneten zweiten Gitarristen. Nun freuen sie sich aber erst einmal, wie auch der Veranstalter „Musikladen Nr. 18“, auf „Rockt die Jugend“ und hoffen auf viele Zuschauer.


Großer Auftritt für „Vacuum“
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Seit Anfang 2006 musizieren Jan-Hendrik Hertzsch (Gesang), Johannes Wockenfuß (Schlagzeug), Jan Lukas Stein (Gitarre) und Benjamin Nitsch (Bass) nun schon zusammen. „Wirklich Musik gemacht haben wir allerdings zu Beginn weniger, meistens haben wir nur bei mir zu Hause gesessen und Playstation gespielt“, gibt Johannes lächelnd zu. Er hat früher auch einmal Keyboard-Unterricht genommen, hat nun aber seit fast fünf Jahren das Schlagzeug für sich entdeckt. „Erst letzten Sommer haben wir uns dann ernsthaft unseren Melodien und Texten gewidmet“, so der 15-jährige weiter. Seit dem nennen sich die jungen Musiker, damals noch zu dritt, auch „Vacuum“. Im März fanden sie dann mit Jan-Hendrik einen neuen Sänger, der das Quartett komplettierte. Erstes Album in diesem Jahr aufnehmen Ihre Musik, die sie selbst als „eine Art Rock“ bezeichnen, konnte „Vacuum“ bisher nur auf eher kleineren Veranstaltungen, wie dem Tag der offenen Tür am John-Brinckman-Gymnasium, präsentieren. Den Auftritt bei „Rockt die Jugend“ sieht Johannes als eine große Chance bekannter zu werden: „Erfahren haben wir durch einen Freund, dass die Veranstalter noch Bands suchen. Dann haben wir sofort unser Demotape zur Bewerbung eingeschickt und es hat geklappt“, freut sich Johannes und hofft auf viele Zuschauer und eine Menge Spaß. Auch für die Zeit nach „Rockt die Jugend“ haben die Jungs schon Pläne: Noch in diesem Jahr wollen sie ihr erstes Album aufnehmen, vorstellen und anschließend unter die Leute bringen.


Core of Destruction aus Bützow
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Ihr erstes Demoband hat die Bützower Band „Core of Destruction“ aufgenommen. „Es wird Zeit, dass wir etwas vorzuweisen haben. Jedes Mal, wenn wir einen Auftritt in Aussicht haben, wollen die Leute erst unsere Songs hören, bevor sie uns zusagen“, erklärt der 17-jährige Tom Kosfelder, Sänger der Metal-Band, zu der noch Markus Dopp (16), Johann Knoche (16), beide Gitarre, Lennart Münchow (15), Bass, und Lucas Bartels (15), Percussion, gehören.

Das Programm

- 16 Uhr: Einlass
- 17 Uhr: „Vacuum“ (Rock/Güstrow)
- 17.30 Uhr: „Limit Break“ (Rock/Rostock)
- 18 Uhr: „Toaster“ (Grunge/Schwaan)
- 18.30 Uhr: „NonPlusUltra“ (Skatepunk/Güstrow)
- 19 Uhr: „SchlagFertig“ (Rock/Güstrow)
- 19.45 Uhr: „Jesters Court“ (Indie-Rock/Güstrow)
- 20.30 Uhr: „Core of Destruction“ (Metall/Bützow)
- 21.15 Uhr: „Piece of Mind“ (Akustik/Güstrow)
- 22.15 Uhr: „Elopilot“ (ehem. „Converse“/ Rock/Güstrow)
- 23.30 Uhr: „A virtual Flow“ (Alternativ/Güstrow)


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