Im Ernstfall müssen Feuerwehr und THW zum Einsatz kommen

Matthias Ullrich
Matthias Ullrich

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01. Februar 2010, 07:13 Uhr

Rostock | In der Hansestadt hat angesichts der Wetterprognose erneut der Krisenstab im Brandschutz- und Rettungsamt getagt. Oberste Priorität: "Der öffentliche Nahverkehr muss funktionieren", sagt Matthias Ullrich, Führungsdienst der Feuerwehr Rostock. Weiterer Beschluss: Durchgangs- und Hauptverkehrsstraßen sowie die Dächer sämtlicher Sporthallen vom Schnee befreien. "Damit die zulässige Dachlast nicht überschritten wird", so Ullrich. Das Bauamt ist bereits beauftragt.

Versinkt Rostock erneut im Schneechaos, kommen auch die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) zum Einsatz. "Wir sind an unseren Kapazitätsgrenzen angekommen", sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Der Winterdienst ist rund um die Uhr im Einsatz. Kopfzerbrechen bereiten die engen Wohngebietsstraßen. "Oft behindern geparkte Fahrzeuge die Arbeiten", so Kunze. Die Lösung: Politessen an Bord der Räumfahrzeuge und gegebenenfalls Abschleppmaßnahmen.

Auch die Abfallentsorgung liegt auf Eis. Die Entsorgung der blauen Tonnen wird diese Woche ausgesetzt, die Recyclinghöfe bleiben geschlossen. "Die Rostocker müssen sich bei Neuschnee auf Behinderungen einstellen. "Wer zur Schippe greift, sollte Folgendes beachten: Schnee nicht auf die Straßen schieben - sonst werden Verkehr und Räumungsarbeiten behindert. Auch Gullys müssen frei bleiben.

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