Im Ernstfall geht Sicherheit vor

svz.de von
13. Juli 2012, 10:04 Uhr

Schwerin | Für Haustiere besteht in Deutschland keine Versicherungspflicht, sagt Axel Drückler von der Verbrsucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Es bietet sich allerdings an, für sich und seinen Vierbeiner Vorsorge zu treffen.

Eine so genannte Tierhalterhaftpflichtversicherung gehört dazu. "Damit sollen dann Schäden beglichen werden, die das Tier verursacht hat", so der Fachberater. Hinzu kommt eine Krankenversicherung. Tierarztbesuche, Operationen, Röntgen können ins Geld gehen und manchmal auch die eigenen finanziellen Ressourcen übersteigen.

Der Tierhalter müsse selbst entscheiden, welche Versicherungen er abschließt. "Ich rate, Risiken zu versichern, die man finanziell allein nicht stemmen kann", erklärt er. Denn Fakt ist: Schäden können bis in die Millionenhöhe gehen. Und wenn der Besitzer meint, alle Tierarztkosten selbst bezahlen zu wollen, dann liege das in seinem Ermessen, so Drückler.

Das gelte auch für Reisen in Deutschland und im Ausland. "Mir sind keine weiteren Versicherungsbestimmungen bekannt", so Axel Drückler. Er mahnt aber, sich vor Abreise über Regeln und Gesetze im Urlaubsland zu informieren. So variieren Tollwutbestimmungen, Leinen- und Maulkorbpflicht. In Schweden und Norwegen besteht Leinenpflicht. In Ungarn, Slowenien und Portugal muss eine Leine an öffentlichen Orten verwendet werden. In Italien ist ein Maulkorb mitzuführen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen