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21. November 2017 | 20:43 Uhr

Splitter : Ihnen macht schlechtes Wetter nichts aus

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

1983 wurde die Kita in Steffenshagen eröffnet. Heute ist sie eine der wenigen Dorfkitas. 2010 durch die Stadt Pritzwalk saniert, betreuen Kitaleiterin Carola Zygowski und ihre beiden Kolleginnen 21 Kinder, Tendenz steigend. Platz ist für 26 Kinder. So schön die Räume auch seien, wann immer das Wetter es zulässt, sind die Kinder im Freien unterwegs. „Wir haben Matschsachen und Gummistiefel, selbst Regen macht uns nichts aus“, sagt Carola Zygowski. Im Sommer wird sogar im Freien gegessen. Direkt neben dem Spielplatz liegt eine Pferdekoppel, an der die Kinder Radieschen und Tomaten anbauen. Mit der Stadt Pritzwalk als Träger der Kita gebe es eine gute Zusammenarbeit. Erst kürzlich haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes neue Muttererde für die Gemüsebeete gebracht haben.

 


Der Dorfverein ist die gute Seele im Ort

Steffenshagen hat einen Sport- und Volleyballplatz, die Einwohner können sich im Dorfgemeinschaftshaus treffen und selbst der alte Konsum wurde saniert. All das ist dem Einsatz des Heimatvereins zu verdanken, der sich im April 1998 gründete. „Zuvor hatten wir auch schon manches organisiert, aber wir waren der Meinung, dass wir als Verein mehr bewegen können und leichter finanzielle Unterstützung erhalten“, sagt die Vorsitzende Margit Vogel.

41 Mitglieder zählt der Vereins mittlerweile. Sie bereiten Dorffeste und gemeinsame Feiern vor, erst kürzlich organisierten sie den Frühjahrsputz. „Wir haben mit der Stadt Pritzwalk eine Vereinbarung getroffen: Wir als Verein pflegen alle kommunalen Grünflächen. Das Geld, das die Stadt dafür sonst ausgeben müsste, bekommt der Verein als Zuwendung. So können wir Dinge im Ort umsetzen, die sonst nicht möglich wären“, sagt Margit Vogel.

Es gibt gemeinsame Feste zum Kinder-, zum Herren- und zum Frauentag. Eingeladen seien stets alle Bewohner, schließlich beteiligen sie sich auch an den Arbeitseinsätzen. So gab es auch zu Ostern eine große Eiersuche. 120 waren am Volleyballplatz versteckt – ein Heidenspaß für die Kinder. Dem Verein sei es wichtig, gerade die jungen Leute zu integrieren. „Die Mischung muss stimmen“, sagt die Vorsitzende. Offenbar gelingt das und die Stimmung im Ort ist gut. Das zeigt sich auch daran, dass kein Haus leer steht, es keine Bauruine gibt. Für den 24. April plant der Heimatverein seine nächste Aktion: Eine gemeinsame Radtour in die Umgebung. Dazu eingeladen ist das gesamte Dorf.


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