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Ich protestiere! - Ein Brief von der Schweriner Regie-Legende Ch. Schroth

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erstellt am 14.Mär.2012 | 10:35 Uhr

Wie geht man mit uns um? Ich erwarte von der Regierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern kulturpolitische Strategien zur Entwicklung der Kultur des Landes. Keine Kultur-Vernichtung. Ich erwarte Aufbau - nicht Abbau.

"Das Theater ist eine der ausdrucksvollsten und nützlichsten Mittel, ein Land aufzubauen und das Barometer, dass seine Größe und seinen Abstieg anzeigt. Ein Volk, dass seinem Theater nicht hilft und es nicht fördert, ist, wenn nicht tot, doch todkrank." (F.G. Lorca, spanischer Dichter, von den Faschisten 1936 erschossen.)

Aufbau erwarte ich, nicht tote Zahlen. Neue Ideen, neue Strategien, lebendige Ideen und konkrete Auseinandersetzungen über die Zukunft des Theaters in Mecklenburg-Vorpommern.

Ich war 15 Jahre am Staatheater Schwerin engagiert. Ich habe mit dem Ensemble, besonders mit den wunderbaren Schauspielern gearbeitet, den Technikern, Beleuchtern, den Bühnenarbeitern, den Kostüm- und Maskenbildnern, den Tontechnikern. Alles Mitarbeiter von hoher Professionalität. In 34 Inszenierungen in Schwerin und auf Dienstreise in fremde Städte - Berlin Ost, Wien, Vaasa, Nancy, Delphi, Meiningen, Duisburg, Bad Hersfeld, Athen, Berlin West lernte ich den Wert dieses Ensembles schätzen und lieben. Ich will, dass das Theater in Schwerin eine Zukunft hat.

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