ICE-T-Züge kehren auf wichtige Linien zurück

Zum kleinen Fahrplanwechsel kehrt die ICE-T-Flotte auf wichtige Linien zurück. (Bild: dpa)
Zum kleinen Fahrplanwechsel kehrt die ICE-T-Flotte auf wichtige Linien zurück. (Bild: dpa)

Monatelange Unannehmlichkeiten für Reisende im Fernverkehr der Bahn sollen am Sonntag ein Ende haben: Zum kleinen Fahrplanwechsel kehrt die ICE-T-Flotte auf wichtige Linien zurück.

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10. Juni 2009, 11:20 Uhr

Berlin (dpa) - Die ICE-T-Züge sollen den Kunden auch wieder das volle Sitzplatzangebot bieten, wie der bundeseigene Konzern in Berlin mitteilte. Dies gilt für die Verbindungen Dortmund-Frankfurt/Main-Passau-Wien, Wiesbaden-Frankfurt-Leipzig-Dresden und Berlin-Leipzig-Nürnberg- München. Auch auf der Strecke Stuttgart-Singen-Zürich sollen wieder überwiegend ICE-T fahren, einzelne Züge noch als Intercity. Die Neigetechnik der ICE-T bleibt allerdings weiter abgeschaltet, was die Fahrzeiten teils um fünf bis zehn Minuten verlängert.

Nach der Entdeckung zweier millimetertiefer Risse an Achsen von ICE-T-Zügen hatte die Bahn im vergangenen Jahr die Abstände ihrer Ultraschall-Kontrollen sicherheitshalber deutlich verkürzt. Um mehr Züge einsatzbereit zu halten, wurden zusätzliche Geräte angeschafft und Beschäftigte eingestellt. Die Bahn hat insgesamt 67 ICE-T-Züge.

Zum kleinen Fahrplanwechsel am Sonntag endet nach rund 100 Tagen auch die Sperrung der ICE-Strecke zwischen Hamburg und Berlin, auf der rund 250 000 Schwellen ausgetauscht wurden. Dadurch soll sich die Fahrtzeit zwischen den beiden größten deutschen Städten wieder auf etwa 90 Minuten verkürzen. Zwischen Frankfurt/Main und Brüssel sollen ICE künftig in 3:06 Stunden, also fast eine halbe Stunde schneller, unterwegs sein. Grund ist der Betriebsstart einer neuen Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Aachen und Lüttich.

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