Horst Schlämmer rüffelt Berliner CDU

Der fiktive Kanzlerkandidat Horst Schlämmer hat nichts für die aufsehenerregenden Wahlplakate der CDU übrig - und beschwert sich über die Verwendung seines Konterfeis auf den Plakaten.

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15. August 2009, 12:08 Uhr

Berlin (ddp) - Nach der Debatte um die offenherzigen Wahlposter der Berliner CDU-Bundestagskandidatin Vera Lengsfeld hat sich nun die Kunstfigur von Komiker Hape Kerkeling gegen die Verwendung seines Fotos auf einem Plakat der CDU Grevenbroich gewehrt. Dort ist Schlämmer neben der Grevenbroicher CDU-Bürgermeisterkandidatin Ursula Kwasny zu sehen. Das gemeinsame Foto entstand bei den Dreharbeiten zum Kinofilm «Horst Schlämmer - Isch kandidiere».
«Die Fotos, die von Frau Kwasnys Mitarbeitern während des Drehs gemacht wurden, dürfen natürlich lediglich in Zusammenhang mit dem Kinofilm verwendet und nicht zu eigenen politischen Werbezwecken missbraucht werden», sagte Barbara Kranz, ausführende Produzentin von Kerkelings Produktionsfirma Telemaz, am Freitag auf ddp-Anfrage. Kwasny habe sich entschuldigt, und ihre Partei habe zugesichert, dass es bei einer einmaligen Aktion bleiben werde. «Das zeigt, dass im Moment viele versuchen, Trittbrett zu fahren», sagte Kranz. Schlämmer mache immer nur für seine Horst Schlämmer Partei Werbung.

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