Hoher Anteil Fettleibiger in Mecklenburg-Vorpommern

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30. Dezember 2008, 03:29 Uhr

Schwerin - Den größten Anteil fettleibiger Menschen hat in Deutschland Sachsen-Anhalt, dicht gefolgt von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigte eine Untersuchung von 36 000 Patienten in mehr als 1500 zufällig ausgewählten Hausarztpraxen in ganz Deutschland. Mit einem Anteil von 28,3 Prozent Fettleibigen unter den Untersuchten führte Sachsen-Anhalt die Länderliste an.

Es folgten Brandenburg (26,1), Mecklenburg-Vorpommern (25,2) und Thüringen (23,9). Am Ende der Liste fanden sich Bremen (19,8 Prozent) und Baden-Württemberg (20,0), geht aus einem im November veröffentlichten Bericht des „Deutschen Ärzteblatts“ (Bd. 105, S. 827) hervor.

Bundesweit hatten im Durchschnitt 22,8 Prozent der untersuchten Hausarzt-Patienten einen Body-Mass-Index von mindestens 30 und waren damit fettleibig (adipös). Der Body-Mass-Index berechnet sich aus dem Körpergewicht geteilt durch das Quadrat der Körpergröße.

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