Hintergrund: Der Dorsch

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21. Januar 2008, 03:05 Uhr

Dorsch ist ein anderer Name für Kabeljau. Die Bezeichnung wird jedoch fast nur für Exemplare dieser Art aus der Ostsee gebraucht. Der Fisch (wissenschaftlicher Name: Gadus morhua) wird bis zu 1,5 Meter lang und 55 Kilogramm schwer. Nicht zuletzt wegen der Überfischung der Bestände kommt er heute aber meist wesentlich kleiner in den Handel. Die durchschnittliche Verkaufslänge liegt laut Internationalem Rat für Meeresforschung bei etwa 40 Zentimetern, das Gewicht bei rund einem Kilogramm.

Der Kabeljau ernährt sich von Würmern, Krebsen, Schnecken und anderer Fischen. Er bevorzugt gemäßigte Wassertemperaturen und kommt im gesamten Nordatlantik sowie dessen Randmeeren vor. Seit jeher ist er einer der weltweit wichtigsten Speisefische. Kabeljau aus Norwegen war schon im Mittelalter das Ausgangsprodukt für den damals europaweit als Grundnahrungsmittel konsumierten Stockfisch.

Auch wegen seines hohen Marktwerts ist die Art nach Angaben von Wissenschaftlern nahezu überall massiv in ihrem Bestand bedroht. In der Ostsee gelten insbesondere die östlichen Dorschvorkommen als gefährdet. Auch die Bestände in der Nordsee sind in schlechter Verfassung.

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