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19. November 2017 | 18:57 Uhr

Hinter den Kulissen

vom

svz.de von
erstellt am 15.Jul.2011 | 07:40 Uhr

Von der Industriebrache zum Festspielgelände

Das Areal der alten Ölmühle, seit ihrer ersten Auflage im Jahre 2000 Heimstatt der Elblandfestspiele, hat mit der Zeit einen enormen Wandlungsprozess durchlaufen. Standen die Künstler Anfangs auf einer mobilen Bühne und die Stühle für das Publikum auf unbefestigtem Boden, können die Veranstalter heute auf einem bestens ausgestatteten Festspielgelände arbeiten. „Mit der Sanierung des Hotels und der beiden Oktaeder ist das Ambiente noch einmal deutlich aufgewertet worden“, sagte Bodo Rückschlag, geschäftsführender Vizepräsident des Festspielvereins. Auch von den Gästen würden die Veranstalter regelmäßig auf die Veränderungen und Neuerungen angesprochen. „Viele merken, dass hier etwas passiert. Und natürlich kommt das auch bei der Landesregierung in Potsdam an, das ist wichtig, damit auch künftig Fördermittel fließen.“

Ein Dank des Festspielpräsidiums gehe diesbezüglich an die Genesis GmbH, die einerseits die Ölmühle betreibt, andererseits im Gebäude Räumlichkeiten für die Produktionsbüros zur Verfügung stellt. „Das ist eine gute und wichtige Partnerschaft“, so Bodo Rückschlag.

Kunstvolle Sträuße für große Stars

Genauso bunt wie der musikalische Reigen auf der Bühne sind auch die Blumensträuße, die die Künstler nach ihren Auftritten erhalten. Für die Blütenpracht ist wie im Vorjahr Constanze Ulrich verantwortlich. „Farbenfrohe, vor allem in gelb und orange gehaltene Sträuße mit Gerbera, Sonnenblumen und Rosen gibt es diesmal“, verrät die Floristin, die sich 2009 erstmals bei den Organisatoren bewarb und im vergangenen Jahr mit ihren in weiß gehaltenen, opulenten Sträußen großen Eindruck hinterließ, über die Zusammenstellung. Welch ein Zufall, dass ihr Geschäft in Lenzen den gleichen Namen trägt, wie das Motto der XII. Elblandfestspiele: „petite fleur“.

Sonderpreis für Sozialpassinhaber

Für Inhaber eines Sozialpasses bietet der Festspielverein auch in diesem Jahr Eintrittskarten zu ermäßigten Preisen an. Heute Abend ab 17 Uhr sind diese gegen Vorlage des Ausweises an der Abendkasse für 10 Euro zu erwerben. Ein Anrecht auf einen bestimmten Platz besteht nicht, vielmehr können alle frei gebliebene Plätze ab der 2. Preiskategorie genutzt werden. Im vergangenen Jahr hatte sich der Verein entschlossen, mit dieser Initiative der Idee einer Reihe von großen Theatern, Orchestern und Festivals in ganz Deutschland zu folgen, die seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit diesen Tickets arbeiten. Hintergrund sei, dass viele Sozialpassinhaber unverschuldet in diese Lage gekommen seien, hieß es damals.


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