Hierin steckt die Kraft der Bienen

svz.de von
17. Juli 2012, 07:28 Uhr

Propolis

Propolis (auch Kittharz oder Bienenkleber genannt) ist ein gummiartiges, klebriges, harzhaltiges, thermoplastisches Material. Bestimmte Arbeitsbienen sammeln Harz von Knospen, Blättern und Baumrinden. Den Rohstoff liefern vor allem Pappeln, Weiden, Kastanien, Tannen, Fichten und Lärchen. Im Bienenstock wird das Harz mit Wachs und Pollen vermengt und mit einem speziellen Speichelsekret geschmeidig gemacht. Das Propolis zählt zu den wirksamsten, natürlichen Antibiotika. Es besitzt antibakterielle, antivirale und fungizide Wirkung. Unter anderem soll es die Schmerz erzeugenden Prostaglandine hemmen, freie Radikale bekämpfen und die Wundheilung beschleunigen.

Gelee Royal

Der Weiselfuttersaft, wie Gelee Royal auch genannt wird, hat die Farbe und Konsistenz von Naturjoghurt und schmeckt säuerlich. Nur sehr junge Bienen sind in der Lage ein hochwertiges Gelee Royal herzustellen. Später verlieren sie diese Fähigkeit. In Gelee Royal sollen alle Stoffe enthalten sein, die der Körper braucht um, neue gesunde Zellen zu bilden. Es soll die Bildung von neuen gesunden Zellen fördern, dem Immunsystem helfen, den Stoffwechsel anregen und einen positiven Einfluss auf den weiblichen Hormonhaushalt haben.

Bienengift

Bienengift ist von den meisten Menschen gefürchtet, weil es sehr schmerzhaft und bei Allergikern auch gefährlich ist. Wenn die Biene sticht, bleibt ihr Stachel mit der Giftblase in der Haut zurück. Dabei zieht sich die Biene eine tödliche Verletzung zu. Schon im alten Ägypten war die heilende Wirkung des Bienengifts bei rheumatischen Erkrankungen bekannt. Diese Erkrankungen gehören auch heute noch zum wichtigsten Einsatzbereich des Bienengifts. Viele Therapeuten verwenden allerdings nicht mehr den natürlichen Bienenstich, um ihre Patienten zu behandeln, sondern nutzen Bienengift, das als Injektionslösung aufbereitet wurde. Es soll durchblutungsfördernd, bakterizid, fungizid und viruzid wirken sowie die körpereigene Cortisolbildung und andere Hormone wie ACTH und Adrenalin fördern.


Quelle: Deutscher Apitherapie Bund

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