Splitter : Hier treffen sich die Friedrichsthaler

Für Ioannis Gianikis (l.) zählen seine Angestellten zur Familie.

Für Ioannis Gianikis (l.) zählen seine Angestellten zur Familie.

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23. November 2015, 13:14 Uhr

Gemütlich muss es sein. Und das ist es seit 1994 im griechischen Restaurant  „Hermes“, findet Ioannis Gianikis. Er führt das Lokal mit seinem Vater Dimitri. „Wir sind gerne Gastwirte, haben viele Stammgäste“, freut er sich. Wichtig  für die Griechen sei vor allem die Familie. Und deshalb führen sie die Gaststätte auch gemeinsam. „Und auch unser Personal ist so lange hier – sie  zählen zur Familie“, betont Gianikis. Aber nicht nur beim Griechen trifft man sich, sondern auch in den Räumen der Volkssolidarität im Moorbrinker Weg 20. „Es ist ein wichtiger Anlaufpunkt für uns Friedrichsthaler“, erklärt Ortsbeiratsvorsitzende Sibylle Gerner. Frauen treffen sich dort oft, um gemeinsam zu stricken und zu nähen. Zu vergessen sei auch nicht der Raum in der Alt Meteler Straße 1b. „Hier spielen die Männer regelmäßig zusammen Skat“, fügt Gerner hinzu.

Ein Team: Andre Hennig (r.) mit seinem Mitarbeiter Rico Tober

Ein Team: Andre Hennig (r.) mit seinem Mitarbeiter Rico Tober

 

Für jeden Fisch die passende Angel

„Petri Heil!“ ist die traditionelle Grußformel der Fischer und Angler. Wie oft Andre Henning diese Worte schon gesagt und gehört hat, weiß er nicht. „Zusammen haben wir mehr als 80 Jahre Angelerfahrung“, witzelt sein Angestellter Rico Tober.

Henning führt seit 2004 das Geschäft „Andres Angler und Service“ in der Lärchenallee 2.  Bei ihm bekommen die Schweriner nicht nur allerlei Zubehör sondern können auch Angelreisen buchen. In den letzten Jahren habe sich das Angeln ziemlich verändert. „Früher gab es eine Angel  – egal wo und was man fangen wollte. Heute gibt es für jeden Fisch eine spezielle Angel“, erklärt Henning. Und die neuesten Modelle probiere er stets selbst aus. „Man muss ja auch wissen, was man verkauft“, sagt er lächelnd. Henning selbst fängt nicht nur in Schwerin Fische. „Ich habe auch schon tolle Exemplare in Mexico und Kanada am Haken gehabt.“

Lärchenallee wird gehegt und gepflegt

Vor 20 Jahren gingen die Friedrichsthaler auf die Straße. Sie forderten eine Umgehungsstraße. Für Jung und Alt. Und für die Lärchenallee. Denn: Die B 104, also auch die Lärchenallee, wurde nach der Wende stark befahren. Eine Umgehungsstraße haben die Stadtteilbewohner bekommen. Die  geforderte allerdings nicht.  Die Lärchenallee aber gibt es heute  noch. Und darauf sind  die Friedrichsthaler besonders stolz:  „Sie wird von vielen gehegt und gepflegt“, sagt Ortsbeiratsvorsitzende Sibylle Gerner. Jedes Jahr, zu Ostern und im Herbst zum Lärchenfest, werden neue Bäume gepflanzt. „Jeder Baum hat einen Paten, der sich um ihn kümmert“, erklärt Gerner. Und auch sie werde im kommenden Jahr zusammen mit ihrem Mann eine Lärche pflanzen.

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