Arshavin will St. Petersburg verlassen : Hiddink bleibt Sbornaja treu

Im Moskauer Kreml ist man es gewohnt, Entscheidungen zu fällen. Das war auch beim Empfang der russischen Nationalmannschaft am Mittwoch nicht anders. Nach dem Treffen mit dem Staatspräsidenten Andrej Medwedew erklärte Guus Hiddink, dass er seinen Vertrag als Trainer der Sbornaja bis zur WM 2010 verlängert habe. Ein anderer hingegen bekräftigte seine Abschiedsabsichten: Andrej Arshavin von Zenit St. Petersburg will ins Ausland wechseln.

von
02. Juli 2008, 05:58 Uhr

Hiddink bleibt Sbornaja treuArshavin will St. Petersburg verlassenIm Moskauer Kreml ist man es gewohnt, Entscheidungen zu fällen. Das war auch beim Empfang der russischen Nationalmannschaft am Mittwoch nicht anders. Nach dem Treffen mit dem Staatspräsidenten Andrej Medwedew erklärte Guus Hiddink, dass er seinen Vertrag als Trainer der Sbornaja bis zur WM 2010 verlängert habe. Ein anderer hingegen bekräftigte seine Abschiedsabsichten: Andrej Arshavin von Zenit St. Petersburg will ins Ausland wechseln.Im Moskauer Kreml ist man es gewohnt, Entscheidungen zu fällen. Das war auch beim Empfang der russischen Nationalmannschaft am Mittwoch nicht anders. Nach dem Treffen mit dem Staatspräsidenten Andrej Medwedew erklärte Guus Hiddink, dass er seinen Vertrag als Trainer der Sbornaja bis zur WM 2010 verlängert habe. Ein anderer hingegen bekräftigte seine Abschiedsabsichten: Andrej Arshavin von Zenit St. Petersburg will ins Ausland wechseln.
Hiddink erklärte, er sehe nach dem Einzug ins EM-Halbfinale "ein kolossales Potenzial" in Russland. "Wir sollten der Welt zeigen, welch talentierte Fußballer wir haben." Sportminister Vitali Mutko wird ihn jedenfalls nach Kräften unterstützen. Vor allem finanziell. 32 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt sollen in die Förderung des russischen Fußballs fließen. Auch Kremlchef Medwedew zeigte sich begeistert von den Leistungen des russischen Teams, er nannte das Erreichen des Halbfinals eine "Heldentat". Das nächste Ziel ist freilich die WM in Südafrika, in der Qualifikation trifft das Hiddink-Team unter anderem auf Deutschland. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für das Turnier.Bei den Qualifikationsspielen wird auch Andrej Arshavin wieder mit dabei sein, auch wenn er dann wohl nicht mehr in der russischen Liga aktiv ist. Der 27-Jährige will ins Ausland wechseln, wohin ist noch unklar. "Das ist schwer zu sagen, denn es hängt von vielen Dingen ab. Noch gibt es nicht Konkretes". Als heißester Kandidat für eine Verpflichtung des Mittelfeldspielers gilt derzeit der FC Barcelona. Am Donnerstag soll ein klärendes Gespräch zwischen Arshavin und Zenit-Trainer Dick Advocaat stattfinden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen