Drei Fragen an den Hagenower Bürgermeister : Heimatort für junge Familien und für Senioren

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Thomas Möller, Bürgermeister der Stadt Hagenow: „Ich wünsche mir eine sinkende Kreisumlage“

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20. Juni 2016, 10:24 Uhr

Thomas Möller ist noch nicht lange Bürgermeister der Stadt Hagenow. Er kommt aus der Verwaltung im Amt Boizenburg Land und beantwortet hier die drei Fragen.

Was macht Hagenow aus?

Hagenow ist eine liebenswerte Stadt, die sich in den vergangen 25 Jahren durch die Altstadtsanierung sehr gut entwickelt hat. Es wohnt sich hier bei uns gut. Wir haben eine neue Kita am Prahmer Berg, und barrierefreie Wohnungen entstehen in der Fritz-Reuter-Straße. Hagenow ist ein Heimatort für jungen Familien wie für Senioren.

Was hat sich die Stadt zukünftig vorgenommen?

Wir realisieren auf dem Kietz den Campus. Das betrifft den Schulstandort und das Wohngebiet dort. Als Mittelzentrum begrüßen wir viele Schüler aus den Umlandgemeinden in Hagenow. Ganz wichtig ist, dass wir unseren kommunalen Haushalt weiter konsolidieren müssen, um zukunftsfähig zu sein. Wir brauchen eine stabile Finanzpolitik in der Stadt. Die politischen Vertreter der Fraktionen und die Stadtverwaltung haben sich einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog erarbeitet, in dem enthalten ist, wie wir die finanzielle Absicherung der Stadt gestalten wollen, an welchen Stellen wir welche Schrauben drehen wollen. Da geht es beispielsweise um die Straffung von Verwaltungsabläufen, wir wollen die EDV-Struktur bei uns im Haus weiter ausbauen. Ein ständiges Thema ist die Ansiedlung von neuen Gewerbebetrieben am Standort, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Flächen sind vorhanden und zum größten Teil auch schon gut erschlossen. Ein wichtiger Standortfaktor für Gewerbe und Einwohner ist der Breitbandausbau.

Was erwarten Sie sich vom Landkreis?

Als Kommune wünschen wir uns weniger Bürokratismus. Manchmal sind aus meiner Sicht die Entscheidungswege etwas lang. Und dann wünsche ich mir auch etwas mehr Informationen, was im Landkreis so passiert. Und drittens wünsche ich mir eine sinkende Kreisumlage. Das wäre ein Zeichen, dass die Kreisgebietsreform Einsparungen mit sich brachte.

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