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2. Handball-Bundesliga : HC Empor sendet Lebenszeichen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Rostocker Handball-Zweitligist feiert nach sieben Pleiten in Serie einen 30:23-Erfolg bei der HG Saarlouis und verlässt Abstiegsränge

Der Bann ist gebrochen. Nach sieben Niederlagen in Serie hat der HC Empor Rostock wieder ein Lebenszeichen gesendet: 30:23 (14:12) setzten sich die Männer um Kapitän René Gruszka bei der HG Saarlouis durch und verbesserten sich in der 2. Handball-Bundesliga auf Nichtabstiegsplatz 17. Am Mittwoch (19.30 Uhr Stadthalle) können sie gegen TuS Ferndorf den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Das wird eine ganz andere Partie. Da stehen wir noch mehr unter Druck“, warnt Coach Aaron Ziercke vor einem Selbstläufer.

Ohne Zweifel kam den Hansestädtern entgegen, dass bei den Gastgebern mit dem spielintelligenten Ibai Meoki und Martin Murawski zwei Aktivposten nicht mitwirken konnten. Dafür hatte Trainer Heine Jensen einen Linkshänder mit der Regieposition betraut. Eine Variante, auf die der HCE nicht vorbereitet war.

Ein Wechsel zwischen Norman Flödl und Marc Pechstein in der Deckungszentrale sowie ein überragender Keeper Jan Kominek, der in der ersten Halbzeit mit 42,9 Prozent der Würfe parierte, brachten die Rostocker in die Erfolgsspur. Sie zogen von 4:5 (14.) auf 9:7 (20.) davon und bestimmten in der Folge das Geschehen. Jensen reagierte mit einem Team-Timeout, brachte Darius Janczyk ins Tor. Doch aus dem 9:13 (26.) wurde nur ein 12:14 zur Pause.

Nach dem Wechsel agierte der HCE weiter konzentriert, setzte die Außenpositionen gut ein. Endlich erwies sich Marc Pechstein nicht nur als Fahrkarten-Werfer, sondern zehn seiner 15 Versuche landeten im Kasten der Saarländer. Über 22:17 (48.) und einem leichten „Schwächeanfall“ zum 23:20 (51.), den Ziercke seinerseits mit einer Auszeit beendete, sowie 25:20 (53.) und 28:21 (57.) brachten die Männer von der Ostseeküste den zweiten Auswärtssieg unter Dach und Fach. Der Rest war ein einziger Freudentanz...

Saarlouis: R. Schulz, Jonczyk – Weißgerber 2, Müller 5/2, Faulenbach 7, Kessler 1, Leist, Spiljak, P. Walz 2, M. Schulz, Paetow, Polydore 6, L. Walz

HC Empor: Kominek, Malitz – Gruszka 2, Zemlin 1, Becvar 2, Pechstein 10, Papadopoulos 8/1, Flödl 2, Lux 1, Dethloff 1, Hövels 3, J. Porath nicht eingesetzt, Meuser (nicht eingesetzt), Zboril n.e.

Siebenmeter: Saarlouis 3/2, Rostock 2/1. Strafminuten: Saarlouis 4, Rostock 0. Schiedsrichter: König/ Siebert (Radevormwald/Bergneustadt). Zuschauer: 1440

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