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12. Dezember 2017 | 03:45 Uhr

Hansestadt ist Reformgewinner

vom

svz.de von
erstellt am 09.Okt.2012 | 09:01 Uhr

Bei der Bundeswehrreform gab es viele Verlierer - und nur ganz wenige Gewinner. Rostock ist einer von diesen: In der Hansestadt hat das Marinekommando seinen Sitz genommen, eine Behörde, die es bisher noch gar nicht gab und in der die drei obersten Kommandobehörden aufgegangen sind. Marine-Inspekteur Axel Schimpf und acht Admiralskollegen werden von Rostock aus die gesamte deutsche Marine führen - von der Ausbildung neuer Rekruten bis zu den Einsätzen, an denen deutsche Schiffe beteiligt sind. "Die Flotte ist an der Küste, die Marineführung gehört auch an die Küste", sagte Schimpf gestern bei der feierlichen Indienststellung des Kommandos in der Hanse-Kaserne. Rostock profitiert aber nicht nur symbolisch, sondern auch ganz handfest. Mehr als 2200 Soldaten tun in der Hansestadt Dienst, von den allein 800 im Marineamt plus 170 Zivilangestellten ziehen viele mit ihren Familien neu hierher. Sie bringen Kaufkraft, suchen sich Wohnungen, werden sich in Vereinen und an anderen Stellen engagieren. Hier liegt für Rostock aber auch eine Verpflichtung: Die Soldaten und ihre Angehörigen freundlich aufzunehmen, ihnen die Zeit der Eingewöhnung leicht zu machen. Aber das wird klappen - denn Rostock und die Marine gehören ja nicht erst seit der Gründung der neuen Behörde zusammen.

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