Doppelzweier bei Olympia : Halbfinale mit Rostocker Beteiligung noch nicht gepackt

Das wars noch nicht: Marie-Louise Dräger (r.) und Ronja Fini Sturm haben im Vorlauf noch nicht überzeugt.
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Das wars noch nicht: Marie-Louise Dräger (r.) und Ronja Fini Sturm haben im Vorlauf noch nicht überzeugt.

Dräger/Sturm müssen in den Hoffnungslauf der leichten Doppelzweier

svz.de von
08. August 2016, 21:00 Uhr

Die Rostockerin Marie-Louise Dräger und ihre Partnerin Ronja Fini Sturm aus Brandenburg haben im Leichtgewichts-Doppelzweier den eigentlich angestrebten direkten Einzug ins Halbfinale der Olympischen Spiele verpasst. Im Vorlauf am gestrigen Vormittag (Ortszeit) kamen die EM-Zweiten auf der Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro hinter Sieger Kanada und Polen nur nur auf Rang drei. Nach 1500 Metern, also drei Vierteln der Strecke hatte das deutsche Duo noch auf Rang zwei gelegen. Auf dem letzten halben Kilometer mussten die Deutschen dann aber die Boote aus Kanada und aus Polen davonziehen lassen.

Dräger/Sturm müssen nun auf dem immer noch möglichen Weg ins Halbfinale zumindest einen Umweg in Kauf nehmen und heute Nachmittag in einem der beiden Hoffnungsläufe antreten. Dort müssten sie mindestens Rang zwei erreichen, um noch in die Vorschlussrunde der besten zwölf Boote nachzurücken.

Insgesamt hatte sich der generell für die Ruderer arg durchgeschüttelte Zeitplan auch auf den leichten Doppelzweier ausgewirkt. Eigentlich hätten Dräger/ Sturm bereits am Sonntag ihren Vorlauf bestreiten sollen, der dann aber wie alle anderen Läufe des Tages wegen extremen Windes abgesagt wurde. Und für gestern standen ursprünglich die beiden Hoffnungsläufe an. Nun müssen diese irgendwie in den heutigen Tagesplan auf dem Lagoa Rodrigo de Freitas eingepasst werden.

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