Halbes Jahrhundert Rockgeschichte

svz.de von
12. Juli 2012, 09:40 Uhr

Zwar sehen die Band-Mitglieder mittlerweile etwas knittrig aus, aber das Thema Tour oder neue Platte ist noch nicht abgeschlossen. Als Gründungstermin gilt der erste Auftritt im legendären Londoner Marquee-Club am 12. Juli 1962 . Sie nannten sich nach einem Muddy-Waters-Song "Rollin Stones", noch ohne das "g". Dabei waren: Jagger (18), Richards (18), Brian Jones (20), Dick Taylor (19), Ian Stewart (23). Es folgten Jahre des Erfolgs, Höhen und Tiefen, persönliche Schicksalsschläge und Triumphe. Schlagzeuger Charlie Watts musste überredet werden, als Designer hatte er ein gesichertes Einkommen. Jagger, Richards und Watts sind heute noch dabei. Im Sommer 1969 wird Gitarrist Brian Jones tot, mit Drogen und Alkohol im Blut, in einem Swimmingpool gefunden. Der vierte Stone von heute, Ron Wood, kam erst 1975 dazu. Hinter ihrem Ruf als Sprachrohr einer Generation, als wilde Kämpfer gegen das Establishment und Helden des Blues und RocknRoll steckt viel Planung. Gerade zu Beginn wurden sie bewusst als "böse Jungs" mit ruppiger Musik und rüdem Auftreten konstruiert, als Gegenspieler zu den adretten Beatles.

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