Splitter : Gute Seele vom Sportlerheim

Erika Scholz säubert die Grünanlagen vor dem Sporlerheim.
Erika Scholz säubert die Grünanlagen vor dem Sporlerheim.

Erika Scholz sorgt im und am Sportlerheim für Sauberkeit und Ordnung

svz.de von
01. Juni 2016, 10:11 Uhr

Erika Scholz ist die gute Seele des Sportlerheimes in Krinitz. Sie hält den Komplex sauber, sie putzt und hilft und tut - sie macht ihre Arbeit gerne und das oft über die 26 Stunden hinaus, die sie als Angestellte der Gemeinde im Monat zu leisten hat. „Ich sorge mich täglich darum, das hier alles ordentlich ist“, sagte die 78-jährige Krinitzerin. Gerade eben hatte sie die Außenanlagen vor dem Sportlerheim in der Ringstraße 1a vom Unkraut befreit und geharkt. „Viele Pflanzen und Blumen habe ich auch von Zuhause aus meinem Garten mitgebracht“, so die rührige Seniorin, die die „Hauswirtschaftstätigkeit“ im Sportlerheim schon 19 Jahre lang ausübt. „Ich hatte auch schon mal gekündigt, und dann doch wieder angefangen. Denn hier ist mein Zufluchtsort, hier gehe ich in meiner Arbeit auf.“ Nicht hier im Sportlerheim zu sein, um zu helfen und für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen, da würde ihr etwas fehlen. „Ich bin ein Mensch, der immer in Bewegung sein muss“, schmunzelt Erika Scholz, die vorher in Strassen zu Hause war und seit 1992 hier in Krinitz wohnt. Das Sportlerheim Krinitz ist nicht nur Heimstatt für die erfolgreichen Tischtennisspieler des SV Krinitz, die von ihrem Sohn Helgo Scholz betreut werden, hier ist auch der gesellschaftliche Mittelpunkt des Dorfes. „Feste, Feierlichkeiten jeder Art finden hier statt. Vor allem für die Kinder ist das hier ein ideales Gelände, da sie auf der großen Wiese schön spielen und toben können.“ Im Sportlerheim ist eigentlich immer was los. Wenn nicht gerade die Tischtennisspieler an den Platten sind, trifft sich dienstags Nachmittag von November bis Ende April die Frauengruppe zum Sport. „Dann kommen auch vier Männer zum Skat, sie nennen sich selbst,Alte Säcke’“, lacht Erika Scholz.

Im Kampf um den Radweg nicht aufgeben

Der Milower Tom Winter kämpft seit Monaten für die Planung eines Radweges auf der gerade im Bau befindlichen Autobahnbrücke zwischen Grabow und Lenzen, SVZ berichtete. Zuletzt hatte er sich während einer offenen Bürgersprechstunde in Neustadt-Glewe an Ministerpräsident Erwin Sellering gewandt. Im Schweriner Infrastrukturministerium werde nach einer Lösung für das Problem gesucht. Tom Winter will weiterkämpfen.

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