Splitter : Gut Brookhusen

Sind in Benitz heimisch geworden: Dietrich und Anja Röders mit Hund Queeny.
Sind in Benitz heimisch geworden: Dietrich und Anja Röders mit Hund Queeny.

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15. Januar 2016, 12:19 Uhr

„Wir fühlen uns hier einfach wohl“, sagt Dietrich Röders. Der gebürtige Schleswig-Holsteiner betreibt seit 1994 in der Gemeinde Benitz seinen landwirtschaftlichen Betrieb „Gut Brookhusen“. Auch sein Vater war Landwirt. Für Dietrich Röders war von Anfang an klar, dass er seinem Vater nachziehen will. Nach der Wende zog es ihn und seine Frau Anja nach Mecklenburg-Vorpommern. „Wir haben uns einige Orte angesehen, aber hier haben wir uns sofort in die Natur verliebt“, sagt Röders. Sein Betrieb umfasst rund 4000 Hektar, auf denen er Ackerbau betreibt. Der Landwirt hat sich auf die Winterkulturen Raps, Weizen und Gerste spezialisiert. Im Sommer und Herbst falle die meiste Arbeit für ihn und seine Helfer an. Aber auch im Winter ist Röders aktiv. Maschinen müssen repariert werden. In der kalten Jahreszeit nutze er aber auch die Möglichkeit, Fortbildungen wahrzunehmen. Dann könne er Seminare zu Pflanzenschutz oder Steuer- und Arbeitsrecht und mehr belegen. Neben seiner Tätigkeit als Landwirt ist Röders Vorstandsmitglied beim Bauernverband in Bützow. Dort kümmert er sich vor allem um die Öffentlichkeitsarbeit des Verbands.

Miteinander-Verein

Das Leben in der Gemeinde attraktiver gestalten und das soziale Miteinander fördern – das sind die Ziele des Vereins „Miteinander Benitz-Brookhusen“. 1995 wurde der Verein zur Vorbereitung auf die 725-Jahr-Feier der Gemeinde gegründet. Doch damit nicht genug: Die Mitglieder nahmen die Vereinsgründung zum Anlass, die Kultur in den Orten wieder aufleben zu lassen. „Seit der Wende war viel weggebrochen. Dagegen wollte der Verein etwas tun“, sagt Antje Rädel, Vorsitzende von Miteinander Benitz-Brookhusen. Mittlerweile hat der Verein rund 60 Mitglieder. Zweimal im Jahr erscheint eine eigene Zeitung mit dem Veranstaltungsplan. Höhepunkt ist vor allem das jährlich stattfindende Dorffest im Juni. „Das ist unsere größte Veranstaltung. Viele Besucher kommen dann auch von außerhalb“, sagt Rädel. Des Weiteren wird das Osterfeuer und Herbstfest oder auch Frühstück für Senioren organisiert. Aber auch Kurse bietet der Verein an, wie etwa den Keramikzirkel für Kinder, der vom Landkreis gefördert wird.

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