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HINTERGRUND : Grüße von der chinesischen Mauer und den Pyramiden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Volontärin Lisa Kleinpeter schickte Paula auf Reise / Sie berichtet von ihrer Idee

von
erstellt am 14.Aug.2014 | 12:00 Uhr

Lisa, du hattest die Idee, die Ente auf Reisen zu schicken, wie bist Du darauf gekommen?

Die Idee ist ja nicht neu. Eine Professorin der FH Kiel erzählte mir, dass die Katze ihrer kleinen Tochter gestorben ist. Und um sie zu trösten, hätte sie eine Plüschkatze per Geocahing um die Welt geschickt. Da musste ich gleich an den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ denken, wo der Vater über Wochen ein Foto seines geliebten Gartenzwergs von den verschiedensten Ländern der Welt zugeschickt bekommt. So war die Idee geboren, auch unser Maskottchen auf Reisen zu schicken.

Bist Du selbst Geocacher?

Meine Schwester ist ganz verrückt nach Geocaching und hat mich auch schon mal mitgenommen. Ich selbst bin dafür zu ungedulig. Man braucht ein gut funktionierendes GPS-Gerät und muss oft Rätsel lösen. Vertut man sich bei den Koordinaten, sucht man ewig an der falschen Stelle.

Habt ihr schon mal Sorge gehabt, dass die Ente verschwindet?

Anfangs sahen wir täglich auf der Seite nach, ob jemand Paula gefunden hat und wurden gleich nervös, wenn wir mal länger nichts von ihr hörten. Wir hatten ja alle keine Ahnung vom Geocachen. Inzwischen sind wir entspannter, auch wenn sich Paula eine zeitlang nicht meldet. Umso größer ist die Freude, sobald wir eine Nachricht und am besten auch noch Bilder erhalten.

Was sollte sie unbedingt noch sehen?

Wir würden uns wünschen, dass Paula noch ganz weit um die Welt reist. Ihr bekanntester Standort war bisher Schloss Neuschwanstein. Wäre doch klasse, wenn wir auch Bilder von ihr auf der chinesischen Mauer erhalten, auf einer Pyramide oder aus dem Dschungel. Aber es kommt uns nicht nur auf die Orte an, sondern auf die Menschen, mit denen Paula reist.

Du warst am Wochenende auf der Zugspitze, hast Du da auch eine Ente mitgenommen?

Stimmt. Zusammen mit meinem Kollegen Lars Reinhold bin ich am Wochenende auf die Zugspitze geklettert. Eine Ente haben wir aber nicht mitgenommen, obwohl es auch da einige Caches gibt. Das mit Paula ist eine ganz tolle, aber für uns einzigartige Sache. Wir haben in der Redaktion lange überlegt, ob wir mehrere Enten auf Reise schicken, falls eine verloren geht. Aber das wäre geschummelt. Das Aufregende ist ja, dass man nie genau weiß, was als Nächstes passiert. Außerdem läuft es bisher ja ganz gut. Ich könnte mir vorstellen, dass wir oder eine andere Redaktion des Hauses Piet, den Wal, losschicken.

 


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