zur Navigation springen
Neue Artikel

25. September 2017 | 13:45 Uhr

Grünes Licht: Castoren rollen nach Gorleben

vom

svz.de von
erstellt am 09.Nov.2011 | 09:52 Uhr

Dem in zwei Wochen geplanten Castor-Transport aus Frankreich nach Gorleben steht rechtlich nichts mehr im Wege. Das niedersächsische Umweltministerium stimmte gestern der Einlagerung der elf weiteren Behälter mit hochradioaktivem Müll im Zwischenlager zu. Die Zustimmung sei per Post in Gorleben eingegangen, sagte ein Sprecher des Zwischenlager-Betreibers Gesellschaft für Nuklear-Service gestern. Im Landtag in Hannover verlangte die Opposition, den Transport doch noch zu stoppen. Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) erklärte vor dem Landesparlament, dass letztlich der Bund über den Transport entschieden habe. Man habe am Dienstag vom Bundesumweltministerium „die Mitteilung bekommen, dass dieser Transport durchgeführt wird“, sagte er. Der Bundesumweltminister habe auf die vertragliche Verpflichtung hingewiesen, bis Jahresende die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich zurückzunehmen. Niedersachsen beaufsichtigt das Zwischenlager Gorleben im Auftrag des Bundes.
Beim diesjährigen Atommülltransport sollen elf Castoren von der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague nach Gorleben kommen - der letzte Atommülltransport aus Frankreich. Zwischen 2014 und 2017 ist jedoch geplant, weitere 21 Behälter von der Aufbereitungsanlage im englischen Sellafield nach Deutschland zu transportieren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen