Kommentar: Grüne Woche : Grüner wird’s nicht

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14. Januar 2016, 20:04 Uhr

Es liegt was Großes in der Luft – der Duft von Macarons, die gerade aus dem Ofen kommen, von geräuchertem Fisch, von Sanddornsaft. Neun Tage lang, vom 15. bis 24. Januar, dreht sich alles um Gaumenfreuden – im Schlemmerparadies der größten Verbrauchermesse Deutschlands. Neun Tage lang erstrahlt Berlin in einem sympathisch, grellem Grün. Grün wehen die Flaggen  am Messeeingang, grün ist das Logo der Veranstaltung. Und grün ist auch das, was die Ernährungsindustrie auftischt – zumindest teilweise. Gemeint sind Bio-Produkte. Das Landwirtschaftsministerium MV investiere laut Minister Till Backhaus (SPD) allein in der aktuellen Förderperiode 168  Millionen Euro in die ökologische Landwirtschaft. Doch lohnen sich die Investitionen ins Grün?

Was wollen die Verbraucher? Mehr als 400000 Besucher lockt die international wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau jährlich an. Nur 85 000 von ihnen sind Fachbesucher.

Für Sie, liebe Leser, wagen wir einen Blick hinter die Kulissen der Grünen Woche. Wir sind vor Ort, schauen besonders den Ausstellern aus Mecklenburg-Vorpommern  auf die Teller, wir fragen nach, schmecken vor und stehen  Ihnen mit offenen Ohren zur Seite. In der Halle 5.2 b finden Sie unser Büro. Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf Sie. Doch bis dahin: Bleiben Sie grün!

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