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24. November 2017 | 14:16 Uhr

Splitter : Grün-Weiße können mehr als Fußball

vom

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 14:39 Uhr

Wenn es um Sport geht, ist auch in Pampow Fußball das Aushängeschild. Schließlich treten die Kicker  der ersten Mannschaft um Trainer Ronny Stamer in der Verbandsliga MV an und wollen oben mithalten. Dauerhaft. 

Doch zum Mecklenburgischen Sportverein  gehört weitaus mehr. „Derzeit haben wir mehr als 550 Mitglieder in acht Abteilungen, darunter ein Großteil Kinder und Jugendliche“, berichtet Geschäftsführer  Martin Herrmann. Die Fußballer sind mit 280 Aktiven in zwölf Mannschaften aller Altersklassen die größte Gruppe. Und zu den Heimspielen der Grün-Weißen kommen bis zu 1000 Leute. So viele waren es zuletzt beim Derby gegen den FC Mecklenburg Schwerin. Herrmann liegen aber alle Sportler am Herzen. „Ich bin stolz auf alle Sparten“, sagt der 28-Jährige. Schließlich stehen die Volleyballer und Kegler ebenfalls im Spielbetrieb – sie treten auf Landes- und Bundesebene  an, sehr erfolgreich.

 Natürlich kommt der Breitensport  nicht zu kurz.  Mixed-Volleyball,  Frauengymnastik, Leichtathletik, Badminton, die Spielegruppe für die Kinder, diese Angebote  richten sich an Freizeitsportler. „Das gehört zum Dorfleben dazu“, betont Herrmann.  

Ganz wichtig war dem MSV, in der  Flüchtlingskrise nicht nur Zuschauer zu sein: Ronny Stamer organisierte Training und Freundschaftsspiel  zwischen MSV-Kickern und in Schwerin untergebrachten Flüchtlingen,  damit die jungen Männer Abwechslung und Kameradschaft erleben. Die Pampower sorgten auch dafür, dass die Flüchtlinge aktiv bleiben können: Sportkleidung und Bälle schenkte der Verein den Sportfreunden.

 

Ungewöhnlich, aber politisch korrekt: der  Doppelname für den Ort  am Bahnhof Holthusen. Foto: Archiv
Ungewöhnlich, aber politisch korrekt: der Doppelname für den Ort am Bahnhof Holthusen. Foto: Archiv

Straße zum Bahnhof direkt auf der Grenze

Die Menschen, die am Bahnhof Holthusen  leben, sind Grenzgänger. Schon wenn sie die Straßenseite  wechseln,  überschreiten sie die Grenze   der Gemeinden  Pampow und Holthusen. Der Bahnhof selbst liegt auf Holthusener  Territorium, die Straße  dorthin jedoch auf der Gemarkungsgrenze. Deshalb ist der Ort  politisch geteilt und auf den Ortseingangsschildern  steht der Doppelname.

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