"Große Freiheit Nr 7" in Schweriner Fassung auf Tour durch Deutschland

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29. Januar 2008, 12:36 Uhr

Im vergangenen Jahr waren sie mit großem Erfolg auf den Bühnen der Region (u.a. Schwerin, Güstrow...) unterwegs und die Besucher feierten sie mitunter sogar mit "standing ovations" - nun gehen die Schauspieler der Fritz-Reuter-Bühne Schwerin mit ihrer Inszenierung „Große Freiheit Nr. 7“ erstmals auf Deutschlandtournee. Die Bühnenfassung des Hans-Albers-Filmes wird in einer sprachlichen Mischung aus Hochdeutsch und Platt, dem sogenannten Missingsch, aufgeführt. Gezeigt wird das Musical, das im Sommer 2007 Premiere hatte, vom 2. Februar bis 7. März in zwölf Theatern, wie eine Sprecherin der Bühne am Dienstag ankündigte. Das Ensemble ist unter anderem in Solingen, Goslar, Lingen und Kamen zu Gast.

Die Geschichte des alternden Seemanns Johnny Kröger, der Stimmungssänger auf der Reeperbahn geworden ist und nach einer unerfüllten Liebe wieder zur einzig wahren Seemannsbraut, der See, zurückkehrt, ist einem Millionenpublikum vor allem durch den Film mit Hans Albers bekannt. 1984 erlebte die Musical-Fassung von Karl Vibach am Hamburger Operettenhaus ihre Uraufführung. Die Hauptrolle sang und spielte damals Freddy Quinn. Das Musical „Große Freiheit Nr. 7“ wurde 1999 von Frank Grupe für kleinere Bühnen bearbeitet und in Hamburg bereits plattdeutsch aufgeführt.

In der Schweriner Inszenierung des Hamburger Regisseurs Wilfried Dziallas ist in der Hauptrolle Hardy Rudolz zu sehen, der in Musicals wie „Phantom der Oper“ und „Cats“ spielte. Als Anita ist Bärbel Röhl zu erleben, die unter anderem das Gretchen in der Faust-Inszenierung von Christoph Schroth am Mecklenburgischen Staatstheater spielte.

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