Drei Fragen an die Ortsvorsteherin : Groß Buchholz ist einfach was Besonderes

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03. August 2016, 09:02 Uhr

Seit November vergangenen Jahres ist Nadja Schwark Ortsvorsteherin in Groß Buchholz. Eigentlich ist sie eine Perlebergerin – eigentlich. Zum einen ist Groß Buchholz seit 1996 ihr Zuhause und das ihrer Familie und zum anderen „gehört man sofort dazu, wenn man sich anschickt hier zu wohnen“.

Was macht das kleine Dorf so liebenswürdig?

„Eben genau das Dazugehören. Wir sind eine Gemeinschaft, da kümmert es einen schon, wie es dem Nachbarn geht. Und haben sich viele Gäste bei dem angesagt, steht ein Jubiläum an oder geht es ihm nicht so gut – hilft jeder sofort mit dem, was er am besten kann. Bei uns ist es selbstverständlich, dass man den Schlüssel beim Nachbarn lässt, der nach dem Rechten schaut oder die Katze füttert, wenn man im Urlaub ist.“ Die Groß Buchholzer sind schon etwas ganz Besonderes. „Wir treffen uns nicht nur zum Schwätzchen am Gartenzaun, sondern unternehmen auch gemeinsam sehr viel, die Frauen im Weiberklub, die Herren der Schöpfung in ihrem Männerklub. Zudem sind wir ein junges Dorf, täglich stehen 14 Kinder am Bus, um in die Schule zu fahren. Bei 125 Einwohnern ist das schon eine Größe.“

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

„Unsere Kirche aus dem Jahr 1870. Das Interessante, der Saalbau wurde aus behauenen Feldsteinen geschaffen. Wer Fußballfan ist, der muss sonntags ins Waldstation.“ Und man sollte unbedingt dabei sein, wenn in Groß Buchholz Erntefest gefeiert wird, dieses Mal am 26. und 27. August.

Was wünschen Sie sich von der Stadt, was vom Landkreis?

„Über die Zusammenarbeit mit der Stadt gibt es nichts zu meckern. Es klappt einfach. Wünschen würden wir uns, dass zum Erntefest auch unser neuer Kinderspielplatz eingeweiht werden kann. “ An die Adresse des Landkreises gewandt: „Dass die Geschwindigkeit auf der Landesstraße, die faktisch mitten durch unser Dorf geht, herabgesetzt wird und es ein Überholverbot hier gibt. Seit Jahren kämpfen wir darum. Auch die Messungen der Stadt belegen, dass hier viel zu schnell gefahren wird.“

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