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Mecklenburg-Vorpommern : Graal-Müritz ist das Opadorf des Vaterlandes

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind statistisch älter als die Einwohner der Nachbarländer / Stadt Rostock bleibt jüngste Großstadt im Land

Mecklenburg-Vorpommern entwickelte sich in den letzten 25 Jahren vom jüngsten zu iem der älteste Bundesländer in Deutschland. Seit der Wende ist die Bevölkerung statistisch gesehen um zehn Jahre auf 46,2 Jahre gealtert, so das Statistische Amt. Dabei liegt der Frauendurchschnitt mit 47,7 deutlich über dem Männerschnitt mit 44,5 Jahren. Beinahe genauso alt wie MV ist jedoch Brandenburg mit einem Durchschnittsalter von 46,0 Jahren, danach folgen Schleswig-Holstein mit 44,6 Jahren und Berlin mit 42,9. Hamburg hat die jüngste Bevölkerung mit durchschnittlich 42,4 Jahren, wie aus den Daten des Zensus 2011 hervorgeht.

Auf Kreisebene ist Vorpommern-Rügen mit 47,1 Jahren die älteste Region im Land, gefolgt von der Mecklenburgischen Seenplatte (46,8), Schwerin (46,3), dem Landkreis Rostock (46,1), Vorpommern-Greifswald (46,1), Ludwigslust-Parchim (46,1), Nordwestmecklenburg (45,4) und der jugendlichen Stadt Rostock (44,6).

„Auf Gemeindeebene gibt es größere Unterschiede“, heißt es aus dem Statistischen Amt. So sei Graal-Müritz mit einem Durchschnittsalter der Einwohner von 53,2 Jahren das Opadorf. In Ahrenshoop sind die Bewohner knapp 0,3 Jahre jünger und danach folgen Bibow, Altwarp und Vogelsang-Warsin mit 52,7 Jahren. Es gibt auf der anderen Seite der Tabelle aber auch sehr junge Gemeinden im Land. So senken Nostorf (32,8), Hugoldsdorf (36,4) und Selmsdorf (38,5) den Landesschnitt in Richtung Jugendlichkeit, wie es heißt.

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