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21. November 2017 | 02:10 Uhr

Goldberg, Parchim, Sternberg

vom

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erstellt am 30.Mär.2012 | 09:25 Uhr

Goldberg

Krach im Kollegium: Eine Schule muss nachsitzen

Es ist kein Geheimnis, dass Goldberg eine Stadt mit vielen Problemen ist. Schwierige Wirtschaftslage, problematische Altersstruktur, zerstrittene Stadtvertreter. Nicht erstaunlich, dass der Ort im Vergleich zu Lübz und Plau nicht sonderlich gut abschnitt. Erstaunlich ist hingegen, dass Goldberg sich beim schulischen Angebot ein blaues Auge abholte. Denn in der Stadt gibt es eine Grundschule und eine Regionale Schule. Trotzdem vergaben die Studienteilnehmer fast ausschließlich die Noten 4, 5 und 6. Unsere Zeitung hakte bei Amtsleiter Marko Kinski nach und stellte fest: Hinter den Schulkulissen und im Kollegium der Regionalschule brodelt es gewaltig. „Wir sind dabei, der Sache zusammen mit Eltern und Schulamt auf den Grund zu gehen“, sagt Kinski. Er verspricht, dass die Ergebnisse nicht folgenlos bleiben werden.


Parchim

Alle wollen eine Schwimmhalle und lieben Parchims Theater

Die Zufriedenheit der Parchimer mit ihrer Heimat hat einen Makel: Junge und ältere Teilnehmer unserer Aktion sitzen gleichermaßen auf dem Trockenen. Sie wünschen sich trotz einer 2- für das Freizeitangebot sehnlichst ein Schwimmbad. Es wird ein Traum bleiben. Angesichts eines strukturellen Defizits von mehr als zwei Millionen Euro sei eine solche Investition nicht zu stemmen, bedauert Stadtrat Detlev Hestermann. Die Folgekosten würden jährlich eine Million Euro betragen, Eintrittspreise müssten happig ausfallen. Das Freibad muss also reichen. Dafür schwimmen die Parchimer in einem üppigen Kulturangebot, das sie mit den Bestnoten aller Lebenswert-Fragen belohnen: 55 Prozent geben eine 1 oder 2, viele loben das Bühnenangebot. Wie schreibt ein Parchimer: „Wenn das Theater bleibt, ist alles gut.“


Sternberg

Leser beklagen: Kultur vor Ort kaum vorhanden

Lange Wege müssen die Leser im Bereich Sternberg-Brüel-Warin in Kauf nehmen, wenn es darum geht, Feste, Konzerte oder Theater zu besuchen. Der Grund: Kultur vor Ort ist kaum vorhanden. „Im Dorf sind die kulturellen Möglichkeiten eben begrenzt, daher muss man in die nächsten Städte fahren“, erklärt Jan Lippke aus Ventschow. Das schlägt sich in unserer Studie nieder. Leser bewerten das kulturelle Angebot mit der schlechtesten Zensur der gesamten Umfrage (Note 4).
Bestnoten gibt es dagegen für die Kinderbetreuung. 38 Prozent der Befragten beurteilen sie als „gut“, 15 Prozent sogar als „sehr gut“. Auch mit den Freizeitangeboten sind die Leser zufrieden. Sie loben vor allem das Engagement der Feuerwehren und Sportvereine sowie der Sozialverbände.


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