Drei Fragen an den Ortsvorsteher : Glöwen ist ein sehr lebendiger Ort

reimar heering

Er weiß aber Bescheid und ist auch im Dienst

svz.de von
17. August 2016, 12:08 Uhr

Ortsvorsteher von Glöwen ist Reimar Heering. Wir stellten Ihm die drei Fragen:

Was zeichnet die Orte Glöwen und seine Ortsteile aus?

Reimar Heering: Wir haben ja eine fast zwei Kilometer lange Ortsdurchfahrt und die Anwohner an dieser Ortsdurchfahrt legen viel wert darauf, dass die Häuser und Grundstücke gepflegt sind und einen guten Eindruck machen. Glöwen ist ein sehr lebendiger Ort mit Posaunenchor, Kita, der einzigen ländlichen weiterführenden Oberschule und es gibt in zahlreichen Vereinen wie dem Sportverein oder auch bei der Feuerwehr viele engagierte Einwohner. Nicht zu vergessen sind die Ortsteile Groß Leppin, Zernikow und Storbeckshof. Das sind zwar kleine Orte, aber mit einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft. Man kann in Glöwen gut leben, denn alles was es braucht ist hier: Von der Apotheke bis zum Zahnarzt, vom Supermarkt bis hin zu zwei Bankfilialen und zahlreichen kleinen Handwerksbetrieben.

Was sollte sich ein Besucher in diesen Orten unbedingt anschauen?

Die Kirche in Glöwen im alten Dorf, das als Runddorf angelegt wurde und sich erst später in Richtung Bahnhof und Bahnlinie entwickelte. Hier steht auch ein Denkmal für die 96 Glöwener, die im Krieg ihr Leben ließen. Nicht zu vergessen der Gedenkstein an der Schule, der an die sechs Einwohner erinnern soll, die am 7. Mai 1945 erschossen wurden und deren sterbliche Überreste immer noch nicht gefunden wurden. Aber auch die Kirche in Groß Leppin ist sehr sehenswert und von einer langen Geschichte umgeben.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Vom Landkreis wünschen wir uns die Senkung der Kreisumlage, damit mehr Geld in den Orten bleibt. Außerdem wünsche ich mir, dass man mit der Gebietsreform behutsam umgehen möge und nicht die gewachsenen Strukturen wieder durcheinander wirbelt.

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