zur Navigation springen

Glasform hat Einfluss auf Geschmack von Mineralwasser

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ein kohlensäurehaltiges Mineralwasser schmeckt milder, wenn es in einem Glas mit leicht ausgestelltem Rand serviert wird. Denn beim Trinken aus solch einem Gefäß trifft das Wasser direkt auf die Zungenspitze. Dort sitzen die Geschmacksknopsen, die am besten Süße wahrnehmen. Soll dagegen das mineralisch-salzige und säuerliche Aroma zur Geltung kommen, greift man am besten zu einem Glas mit größerem Umfang, das sich nach oben eher verengt. So gelangt das Wasser vor allem an den Zungenrand und den hinteren Zungenbereich, wo insbesondere Salziges beziehungsweise Bitteres erschmeckt wird.

Wem daran gelegen ist, möglichst viel von der Kohlensäure zu spüren, sollte ein schlankes Glas wählen. Darin verpuffen die aufsteigenden Gasbläschen nicht so schnell wie in einem sich nach oben öffnenden Gefäß mit großem Volumen. In einem derartigen Glas wird aus einem stark sprudelnden Wasser bald ein Medium-Getränk.

zur Startseite

von
erstellt am 17.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen