zur Navigation springen
Neue Artikel

13. Dezember 2017 | 06:34 Uhr

Glänzende Sammlerstücke zum Jubiläum

vom

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2012 | 04:38 Uhr

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Einführung des Euro-Bargeldes am 1. Januar 2012 ist eine 2-Euro-Gedenkmünze erschienen. Ihr Kern ist aus Messing. Ihr Rand besteht aus Kupfernickel. Die Bildseite der Münze ist in allen europäischen Ländern der Währungsunion einheitlich. Sie zeigt das Eurozeichen und im Hintergrund die Weltkugel. Rundherum sind Menschen, Häuser, Fabriken und andere Dinge zu sehen. Nachdem die Europäische Kommission entschieden hatte, anlässlich des Jubiläums eine einheitliche Zwei-Euro-Gedenkmünze in Umlauf zu bringen, durften die Bürger per Internet-Abstimmung über die Gestaltung befinden. Die Wahl fiel auf den Entwurf des österreichischen Grafikers Helmut Andexlinger. Gegen 800 Vorschläge setzte er sich durch.

Die nationale Seite der Münze unterscheidet sich durch den Namen und die Schreibweise des jeweiligen Ausgabelandes. Die deutsche Gedenkmünze trägt den Bundesadler sowie die Inschrift "Einigkeit und Recht und Freiheit". Die 2-Euro-Gedenkmünze "10 Jahre Euro-Bargeld" ist die dritte motivgleiche Gemeinschaftsausgabe der Mitgliedstaaten der Euro-Zone. 90 Millionen Stück davon suchen nun den Weg in die Geldbörsen der Menschen in der Euro-Zone.

Herausgeber aller Euro-Gedenkmünzen ist in Deutschland das Bundesministerium der Finanzen (BMF). Es gibt aber jährlich nicht nur eine 2-Euro-Gedenkmünze heraus, sondern eine Reihe weiterer Münzen. "Jährlich werden zwei Goldmünzen herausgegeben. Eine 20-Euro-Goldmünze zum Thema Deutscher Wald und eine 100-Euro-Goldmünze der Reihe Unesco-Welterbe", sagt Willi Mattes, Teamleiter Vertrieb der Verkaufsstelle für Sammlermünzen (VfS). Hinzu kommen fünf bis sechs Zehn-Euro-Münzen. Im vergangenen Jahr hat das BMF unter anderem eine 10-Euro-Silbermünze "200. Geburtstag Franz Liszt" herausgebracht. Mehr als 100 verschiedene Münzen wurden seit 2002 von der Verkaufsstelle für Sammlermünzen angeboten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen