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Splitter : Geschichtsträchtiger Ort: Das Dobbertiner Kloster

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2016 | 08:58 Uhr

In vier Jahren wird das Dobbertiner Kloster, einst Zuhause für Benediktinernonnen, 800 Jahre alt. Gemeinsam mit Mathilde von Rohr schlenderte auch Theodor Fontane durch die Kreuzgänge. Das Kloster, Symbol und Wahrzeichen für das Dorf, erzählt viele Geschichten. Immer wieder ist es Anziehungspunkt auch für Touristen. Mittlerweile ist die Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH in den Räumlichkeiten untergebracht. Führungen aller Art werden hier vorgenommen, ob architektonisch, literarisch oder ornithologisch – vom Wasser aus. Das Kloster mit den Doppeltürmen an der Kirche ist eine Sehenswürdigkeit. Der „Verein zur Förderung des Klosters Dobbertin“ hat sich seinem Erhalt verschrieben und der „Theodor-Fontane-Freundeskreis“ liefert ebenfalls seinen Beitrag. Viele kluge Köpfe sind am Wirken. Ein Vorhaben haben sich Ehrenamtliche auch auf die Fahne geschrieben: Die Instrumentenkönigin, die Orgel, in der Kirche wieder zum Leben zu erwecken. Und zwar bis zur 800-Jahrfeier in vier Jahren – dafür zeichnet der „Freundeskreis Dobbertiner Orgel“ verantwortlich.

 

Der Dobbertiner See

Eine wahre Idylle ist der Dobbertiner See, im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide gelegen. Der Binnensee misst gut 5,4 Kilometer Länge, ist durchschnittlich 4,8 Meter tief. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Dobbertiner See 1237, bei der Erweiterung des Dobbertiner Klosterbesitzes, damals trug er noch den Namen „Jawir See“. Neben den vielen Vogelarten wie Seeadler, Schwäne und Co., gibt es auch 15 Fischarten im See, darunter befinden sich Barsch, Plötz, Hecht sowie Zander.

 

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Inspiration gefunden

Kristina Andres hat nicht nur Ruhe und Entspannung gefunden, hier in Dobbin, einem Ortsteil der Gemeinde Dobbertin, sondern auch Inspiration. Seit vielen Jahren arbeitet sie künstlerisch, kreativ. In ihrer Werkstatt entstehen Bücher – selbst geschrieben und auch illustriert. Natürlich für Kinder. Dem Kinderbuch hat sich die Dobbinerin vor vielen Jahren bereits verschrieben. In ihrem Haus, ihrem Atelier, werden Wölfe zum Leben erweckt.

Zum Beispiel in der Geschichte von Mathilda, einem kleinen Mädchen, das sich über ein Verbot der Mutter hinwegsetzt. Wenn sie nämlich alleine ist, dann füttert Mathilda die Wölfe einfach doch. „Suppe, satt, es war einmal“ ist nur eines von zahlreichen Büchern, die Kristina Andres geschrieben hat. Damit ist ihr Traum, Kinderbuchautorin zu sein, in Erfüllung gegangen. Und das in einem kleinen Ort inmitten der Dobbiner Plage, wo Inspiration vor der Haustür liegt.

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