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21. November 2017 | 11:26 Uhr

Splitter : Gemeindehaus mit Saal für 100 Leute

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

svz.de von
erstellt am 28.Dez.2015 | 09:42 Uhr

„Wenn Fremde kommen, sagen sie oft: Ihr seid aber reich“, erklärt Bürgermeisterin Christel Richelieu. Damit sei das Gemeindehaus gemeint, weiß sie. Und wo gibt es auch noch solch ein öffentliches Haus mit einem großen, schönen, urigen Saal? Um die 100 Leute finden hier Platz. „Die Einwohner der Gemeinden Langen Jarchow und Zahrensdorf können das Haus für den gleichen Obolus nutzen“, sagt die Bürgermeisterin. Hier trainiert aber auch die Sportgruppe „Federleicht“, findet der Flohmarkt statt und natürlich die Sitzungen der Gemeindevertretung.

Das Haus wurde in den vergangenen 17 Jahren umfangreich saniert, u. a. wärmegedämmt, malermäßig instand gesetzt. Das Parkett wurde abgeschliffen, Küche, Heizung und Fenster erneuert.

 

An den Ortstafeln ändert sich auch nach dem 1. Januar nichts.
An den Ortstafeln ändert sich auch nach dem 1. Januar nichts. Foto: spöhr
 

Ab dem neuen Jahr „Kloster Tempzin“

Die Gemeinde Langen Jarchow und die Gemeinde Zahrensdorf fusionieren, ab dem 1. Januar 2016 gibt es dann die neue Gemeinde Kloster Tempzin mit den Ortsteilen Langen Jarchow, Zahrensdorf, Klein Jarchow, Häven und Tempzin.

Früher haben die Bauern hier schon Gespanndienste und Naturalien (Scheffel Getreide) an die Mönche des Klosters Tempzin liefern müssen, weiß Bürgermeisterin Christa Richelieu. Das Kloster gehörte immer zur Region und „wir gehören zum Kloster“, sagt sie.

Ab dem 1. Januar nächsten Jahres bis zur Neuwahl am 21. Februar 2016 bleibt die neue Gemeinde ohne Bürgermeister und Gemeindevertreter. Die Dörfer werden dann vom Amt Sternberger Seenlandschaft mitbetreut.

Der von den beiden Gemeinden favorisierte Name „Kloster Tempzin“ wurde „vom Ministerium begrüßt“, so die Langen Jarchower Bürgermeisterin.

Die 76-Jährige kandidiert nicht mehr für das neue Gemeindeparlament und auch nicht für das Bürgermeisteramt. „Es hat mir viel Spaß gemacht. Doch man soll gehen, wenn alles erreicht ist“, sagt sie. Alfred Nuklies, Bürgermeister der Gemeinde Zahrensdorf, bewirbt sich erneut für das Amt des Bürgermeisters, wie der 60-Jährige auf SVZ-Nachfrage erklärte. Morgen, 22. Dezember, beginnt um 17 Uhr im Sternberger Rathaus im Magistratszimmer die Sitzung des Gemeindewahlausschusses zur Zulassung der Wahlvorschläge für die Wahl der Gemeindevertretung und des ehrenamtlichen Bürgermeisters in der Gemeinde Kloster Tempzin. Die Sitzung ist öffentlich.

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