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Splitter : Gemeinde übernimmt Altlandtechnik-Museum

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Hinweisschilder an der Landestraße zum Altlandtechnik-Museum Klein Upahl müssen nicht entfernt werden, obwohl feststeht, dass der Mecklenburger Heimatverein „Am Upahler See“ die Einrichtung nicht mehr betreiben wird. „Die Gemeinde übernimmt das Museum“, sagt Bürgermeister Hans-Uwe Tessenow. Der Grund: Im August beschloss die Mitgliederversammlung die Auflösung des Vereins zum Jahresende. Das kam allerdings nicht überraschend, weil die Mitgliederzahl stetig schrumpfte. Zum Schluss blieben wenige und ältere Mitglieder übrig, die den Museumsbetrieb nicht mehr gewährleisten konnten.

Auf dieses Ende folgt nun ein neuer Anfang. Bürgermeister Tessenow: „In der Satzung des Vereins steht, dass das Vermögen nach Auflösung des Vereins an die Gemeinden Groß Upahl und Klein Upahl geht. Die Gemeinde Gülzow-Prüzen als Rechtsnachfolger Groß Upahls hat verzichtet. Wir werden im neuen Jahr das Museum bei Bedarf und auf Nachfrage öffnen.“ Tessenow denkt da vor allem an Schulen. Eine DVD zum Heimatverein und zum Museum kann den Besuch vertiefen.
Der Heimatverein gründete sich am 9. November 1991. Erwin Pägelow war der erste Vorsitzende. Das Museum wurde 1992 eröffnet. Pflug und Egge aus dem Bestand der Familie Pägelow waren die ersten Gegenstände. Das Museum zeigt rund 1000 Landtechnik-Exponate, die einen Einblick in die Landwirtschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geben.

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