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Drei Fragen an die Bürgermeisterin : Gemeinde kämpft für ihre Selbstständigkeit

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

von
erstellt am 04.Jul.2016 | 11:12 Uhr

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Christa Lichtner: Unsere Gemeinde liegt in einer sehr schönen Landschaft. Sie unterhält drei Ortswehren, die unseren Brandschutz hervorragend absichern. Weiterhin haben wir unseren Verein „Einigkeit für Greven und Umgegend“, den es seit 105 Jahren gibt. Dem Engagement der Feuerwehren und des Vereins ist es zu verdanken, dass sich ein gutes Gemeinschaftsleben entwickelt hat. In der Gemeinde engagieren sich ebenfalls zwei Fördervereine zum Erhalt der Kirchen. Ich würde mir trotzdem wünschen, dass sich noch mehr Bürger aktiv beteiligen.

Was will die Gemeinde tun, um auch künftig bestehen zu können?

Das Haushaltssicherungskonzept sieht vor, durch die Erhöhung der Steuern die Haushaltssituation ein wenig auszugleichen. Ebenfalls ist geplant, die Straßenbeleuchtung im Ortsteil Leisterförde auf LED umzurüsten, damit Stromkosten eingespart werden können. Die Gemeinde wird weiterhin versuchen, die noch vorhandenen Baugrundstücke im Ortsteil Granzin so schnell wie möglich zu verkaufen. All diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, weiterhin für die Selbstständigkeit der Gemeinde zu kämpfen.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Dass die Kreisumlage nicht ständig steigt. Der Gemeinde sollte nach Abzug der Kreis- und Amtsumlage genügend Geld bleiben, um die restlichen Pflichtaufgaben ohne Minus erfüllen zu können.
Ein großer Wunsch unserer Bürger ist die Radwegeanbindung zwischen Greven und Hof Gallin und zwischen Lüttenmark und Gresse.

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