Kontra-Argument : Gegen schräge Töne

claudia

von
17. November 2016, 20:56 Uhr

Es ist verzwickt: Der einzelne Saxofonist, der sein Instrument beherrscht, der kann den Stadtbummel mit seiner Musik durchaus bereichern. Die zehnköpfige Mariachi-Band oder das Panflötenensemble dagegen, die können schnell nerven. Vor allem die Einzelhändler, vor deren Schaufenstern dann laut und schräg musiziert wird. Kein Wunder also, dass die Stadt eine Allgemeinverfügung erlässt. Denn wo soll die Verwaltung anfangen, zu unterscheiden? Schließlich gibt es nicht die Möglichkeit eines vorherigen Castings, um das Talent der Musiker festzustellen. Außerdem ist die neue Verfügung ja kein generelles Verbot, sondern der Versuch, mit verschärften Regeln Ordnung ins Thema Straßenmusik zu bringen. Und es gibt Ausnahmegenehmigungen. Der Umweg, diese holen zu müssen, hilft vielleicht, Verursacher so mancher schräger Töne abzuschrecken.

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