Games Convention mit neuem Konzept

Der Leipziger Messechef Wolfgang Marzin wirbt für die Games Convention 2009: Die Veranstaltung fällt deutlich kleiner aus als im Vorjahr. (Bild: dpa)
Der Leipziger Messechef Wolfgang Marzin wirbt für die Games Convention 2009: Die Veranstaltung fällt deutlich kleiner aus als im Vorjahr. (Bild: dpa)

Die Leipziger Computerspiele-Messe Games Convention (GC) weicht wegen der Abwanderung der Branchenführer nach Köln auf Online-Spiele aus. Vom 31. Juli bis zum 2. August geht die Messe als GC online mit einem neuen Konzept und neuen Partnern an den Start.

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29. Januar 2009, 06:20 Uhr

Leipzig (dpa) - Leipzig werde die Plattform für den Markt der Online-Games-Branche, verkündete Messe-Chef Wolfgang Marzin am Donnerstag (29.1.) in Leipzig. Nachdem sich der frühere Partner, der Branchenverband BIU, aus Leipzig zurückgezogen hatte und nun eine Messe in Köln veranstaltet, ist es offensichtlich nicht gelungen, die Computerspielebranche in Konkurrenz zu Köln nach Leipzig zu ziehen.

«Wir müssen zur Kenntnis nehme, dass sich die Branche angesichts der in Deutschland entstandenen Wettbewerbssituation 2009 nicht gesammelt in Leipzig treffen wird», gestand Marzin ein. Er betonte aber, die herkömmliche GC sei nur ausgesetzt. Leipzig sei weiter offen für die PC-Spiele-Branche. Online-Games werden über das Internet gespielt. Die Teilnehmer können weltweit in einer Community spielen. Mobile Games werden aus dem Internet auf das Handy geladen. Die GC online bietet auch ein Fachprogramm.

Marzin hofft für die erste Ausgabe auf 50 000 bis 70 000 Besucher und rechnet mit etwa 70 bis 100 Ausstellern. Via Internet können Interessenten weltweit die Messe besuchen. Unterstützt wird die GC online von Unternehmen der Branche. Partnerland ist Südkorea, das als führend bei Online-Spielen gilt.

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