Gabriels Timing

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03. Oktober 2016, 19:10 Uhr

Erst Moskau, jetzt Teheran: Sigmar Gabriel hat kein besonders glückliches Händchen mit dem Timing seiner Auslandsreisen. Innerhalb kürzester Zeit hat der deutsche Vizekanzler nun die besten Freunde des syrischen Diktators besucht. Die Gesprächsfäden mit Teheran abreißen zu lassen, zumal man dort nach dem Atom-Abkommen mit der Aufhebung der Sanktionen große Erwartungen geweckt hatte, wäre das falsche Signal. Der Erfolg des gemäßigten Präsidenten Hassan Ruhani hängt auch davon ab, ob das Land wirtschaftlich wieder auf einen grünen Zweig kommt. Gabriel hat sich als Botschafter für „Made in Germany“ versucht. Doch hat sein Besuch gezeigt, dass die Euphorie des Anfangs jetzt verflogen ist.


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